Asyloptimismus

mh-ing, Donnerstag, 24.09.2015, 09:06 (vor 3778 Tagen)6511 Views

Bei allen negativen Beiträgen und Punkten zu dem ganzen Flüchtlings-Asylproblem möchte ich doch mal auch auf positive Punkte hinweisen:
- Wir haben unglaublich viel Leerstandsimmoblilien über das ganze Land verteilt. Für diese Gebäude ist durch diese Asylanten/Flüchtlinge eine Nutzung möglich.
- Die Hausbesitzer/Eigentümer können diese vormals unverkäuflichen und ansich wertlosen Objekte jetzt entweder gut vermarkten (Vermietung) oder an Interessierte verkaufen. Auch das ist wirtschaftlich attraktiv.

Beispiel: Ein Hotel, abseits der großen Straße, seit Jahren nicht mehr nutzbar und letztlich ein "Klotz am Bein", da nur Kosten verursachend, aber nicht mehr nutzbar, wird jetzt umgenutzt. Umbaukosten ca. 25.000,-, dann sind da ca. 40-50 Asylanten dort. Der monatliche Mieterlös ist >10000€.
Ein Bürohaus, ebenfalls lange schon nicht mehr genutzt, wird mit 50 Asylanten belegt (wie eine Beherbergung mit Essensversorgung auf Mietbasis). Dort sind >20000€ pro Monat zu bekommen.

Ich kenne viele, die das alte Haus der Eltern/Großeltern nun vermietet haben, Einliegerwohnungen usw. und sich über die zus. Mieteinnahmen sehr freuen. Es sind dies alles keine Großbesitzer, sondern sog. kleine Leute, die im Zuge dieser Krise und Situation nun auch etwas von diesem Kuchen zumindest für einige Zeit abbekommen.

Ich meine, diesen positiven Aspekt sollte man nicht ganz unterschlagen. Zudem bewirkt diese Situation, dass die Mieten weiter steigen und somit die vielen kleinen Vermieter auch etwas mehr erhalten und der Verdienst auch dort steigt. Viele haben Wohnungen für ihre Alterssicherung im Besitz und sehen das sehr positiv.

Die negativen Aspekte sind aber auch da und sollen nicht ignoriert werden. Wer nur Mieter ist, wird das alles etwas anders sehen, ebenso jeder Anwohner, der in diese Umfeld ein Haus verkaufen möchte.


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