Selbstbeobachtung - Selbsteinschätzung als Angehöriger der deutschen Nation

helmut-1, Siebenbürgen, Montag, 14.09.2015, 05:42 (vor 3785 Tagen)4916 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 14.09.2015, 05:48

Neben der ganzen Problematik, die aus dem Immigranten-Problem herrührt, sollten wir uns mal auch mit uns selbst beschäftigen, eine Art Gewissenserforschung.

Übrigens verstehe ich absolut nicht, dass auch hier im Forum immer nur von "Asylanten" gesprochen wird, - es geht ja nicht um die 5 % Asylanten, sondern um die 95 % Immigranten, die durch illegales Asylansuchen eine Aufenthaltsrecht erreichen wollen. Sollte auch hier im Forum bereits die Merkel-Propaganda gegriffen haben?

Nun zu meinem eigentlichen Anliegen. Irgendwie haben wir uns das Ganze auch aufgrund unserer Eigenart selbst zuzuschreiben. Wie und warum?

Ich hab da einen interessanten Artikel gelesen, - ich zitiere nur eine Rubrik daraus, den Rest kann man im link nachlesen:

Eins verstehe ich nicht:

Die Regierungen und Eliten sind fast überall auf der Welt korrupt, gierig und ohne Skrupel. Sie betrügen, manipulieren und malträtieren die Bürger, hetzen sie gegeneinander auf, wie es ihnen gefällt.

Die einfachen Bürger und Menschen hingegen sind überall auf der Welt in ihrer großen Mehrzahl in Ordnung, wollen in Ruhe und Frieden leben. Hier wie dort.

Daher macht ja auch niemand die Bürger in den USA für die Untaten und die Kriege ihrer Regierung verantwortlich. Niemand die Bürger in GB, der Türkei, in Syrien, im Irak, in Libyen, in den afrikanischen Staaten, auf dem Balkan, in Ungarn oder irgendwo sonst.

Aber die Deutschen, die sollen für das verantwortlich sein und sogar freiwillig dafür büßen, was ihre Eliten daheim und überall auf der Welt anrichten?

Gehts noch?

Ein seltsames Volk

Die Deutschen sind ein seltsames Volk. Sie sind die einzigen Menschen auf der Welt, die sich selbst für die Handlungen ebenso wie für die Unterlassungen ihrer Obrigkeit verantwortlich machen lassen oder sich sogar selbst verantwortlich fühlen.

Dabei haben sie keinerlei Einfluss. Die angebliche Demokratie ist purer Schein: Deutschland etwa ist nicht souverän, Volksabstimmungen gibt es nicht, Wahlen und Umfragen sind durch die vertraglich vereinbarte, massive Einflussnahme der von alliierten Siegermächten ferngesteuerten Medien manipuliert. Politiker (Merkel) bekennen offen, dass nach der Wahl nicht gilt, was vor der Wahl gesagt wurde oder geben offen zu (Seehofer), dass diejenigen, die entscheiden, nicht gewählt sind und diejenigen, die gewählt werden, nichts zu entscheiden haben.

Die gewöhnlichen Deutschen oder Europäer haben niemanden umgebracht, an niemanden Waffen verkauft und niemandem den Acker versalzen oder den Brunnen vergiftet. Wessen sollten sie sich schuldig gemacht haben? Warum sollten sie mehr als irgendjemand sonst für die Politik ihrer Eliten verantwortlich sein?

Warum also sollte ein gewöhnlicher Bürger dieses Landes für die Politik der BRD verantwortlich sein?

(Auf den letzten Satz habe ich allerdings im letzten Absatz eine mögliche Antwort)

http://neuland.mustermann.org/migration/endzeit.php

Auch früher, als ich noch in Deutschland in der ehrenamtlichen Jugendarbeit tätig war, hatte ich stets meine eigene Philospophie: Ich lehnte es generell ab, den Jugendlichen bei politischen Diskussionen eine Art "Erbschuld" einzutrichtern. Mein Bestreben war, aus ihnen bobachtende, registrierende und kritische Demokraten zu machen.

Ob mir das gelungen ist, sollen andere beurteilen, - aber aus meinen Gruppen ist kein einziger Extremist hervorgegangen, weder links noch rechts.

Denke, wir sollten die Schuld auch nicht immer bei anderen suchen. Wie sagte mir mal ein alter, weiser Mann:

Die Politiker sind der Spiegel des Volkes. Nur aus dem Volk kommen sie, sie werden nicht in der Retorte erzeugt. So wie das Volk ist, so sind auch seine Politiker.

Natürlich haben auch die Leute eine Art Teilschuld, die sich zwar von ihren Kenntnissen her gut in der Politik einbringen könnten, das aber aus irgendwelchen persönlichen Motiven nicht tun, und dafür diejenigen "dranlassen", die außer Stroh und ihrem Geldbeutel nichts im Kopf haben. Gar nicht zu sprechen von den vielen,die erst gar nicht zur Wahlurne gehen, weil sie dummerweise meinen, das sie damit den herrschenden Politikern schaden.


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