Krieg unter Gleichesgleichen

Zarathustra, Donnerstag, 03.09.2015, 16:54 (vor 3795 Tagen) @ Taktiker2039 Views

rufen schon im selben Atemzug nach richtenden Instanzen, Führern und
Stahl. Das sind Kollektivisten durch und durch.


Lieber Zara,

Hallo liebster Taktiker!

die vollendete Ästhetik dieses kommenden Stahlgewitters liegt darin, dass
wir niemanden "vorschicken" müssen.

Ja, der Mob schickt sich zu gegebener Zeit immer selber vor. Dann gehen vorzugsweise Gleichesgleichen auf einander los. Die Mittelalterlichen aus dem Morgenland und die Ewiggestrigen aus dem Abendland. Man fragt sich, warum, wenn sie doch im Grunde die selbe mittelalterlich-konservative Mentalität an den Tag (ihren tristen Alltag) legen. Die hiesigen Mittelalterlichen müssten die gleichgesinnten Ankömmlinge aus dem Morgenland doch freudig begrüssen.
Das ist die beste Möglichkeit, die verhassten 'Gutmenschen' hier demografisch wieder zu überholen.

Einer
Resonanzkatastrophe
gleich, um im Bild der gleichschwingenden Metronome zu bleiben, werden die
Living Dead Follower der modernisierten grünfaschistischen Allgleichheit
ihre eigene Bodenplatte sprengen.

Das passiert nämlich, wenn alle Elemente gleichschwingen und permanent
neue Energie zugeführt wird. Und diese Empörungsmaschine braucht ständig
neuen Dampf, aber sie kriegen die Dosierung der Energiezufuhr nicht
ordentlich hin:

Da sind noch einzelne Elemente, die nicht im Takt schwingen. ZB AfD in
Deutschland,

Dein Ernst?

Putin im geopolitischen Raum.

Ein Postbolschewik als Kultfigur in westlichen Internet-Communities, wie auch in den sozialnationalistischen Parteien Europas, deren 'Aktivisten' sich nach einem neuen Führer sehnen. Wie das halt so üblich ist unter völkischen Kollektivisten, die sich selber allen Ernstes als Individualisten sehen, aber sogleich applaudieren, wenn aufmüpfige, individualistisch agierende Mädchen ins Arbeitslager gesteckt werden von den feigen Gestalten in den Instanzen.

An diesen vergleichsweise
marginalen Störfaktoren arbeiten sie sich mit zunehmender Brennleistung
ab. Bis die Resonanz zu stark wird und die Bodenplatte bricht.

Man sieht diese Energiezunahme in allen Foren, auf Twitter, FB usw., ihre
Aufregung wächst, ihre Gefühlsausschläge werden immer stärker. Bald
wollen sie "Putin stoppen", dann "Nazis verjagen", Flüchtlinge nun schon
per Auto aus Budapest selber rankarren, sogar unter Inkaufnahme hoher
Strafen. Sie wollen Fleischessen, Autos und Fliegen verbieten, immer
stärker überall eingreifen. Jeder Journo, der nur ein Jota von der Linie
abweicht, macht sich längst unmöglich.

Ach was. Lies' halt den Schwarzen Kanal im SPON.


Kurz: Nicht Deutschland schafft sich ab, sondern seine grünfaschistische
Elite in ihrer Raserei.

Kollektivisten schaffen sich seit eh und je zyklisch selber ab. Ob sie grün, rot, schwarz oder braun unterwegs sind, spielte nie eine Rolle. Kollektivismus war noch nie ein System, das nachhaltig funktionierte. Diese Farben schieben sich nur gegenseitig die Schuld in die Schuhe und realisieren nicht, dass dies lediglich ein Kampf unter nahezu Gleichesgleichen ist. Alle glauben sie, die Guten zu repräsentieren. Gutmenschen gegen Gutmenschen.

Grüsse, Zara


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