Wieviel Wirtschaft ist in einer bangladeshisierten und von ständigen ethnischen Konflikten zerissenen Gesellschaft möglich?
Hallo Arvid,
sorry, ich kann dies beim besten Willen nicht so optimistisch sehen wie Du. Laut Sarrazin haben 80% der Weltbevölkerung Asylrecht hier in D; andere sprechen von 50% ... Ich fürchte, es werden mindestens einige Millionen jährlich sein, die hereinfluten. Und es ist klar, daß die Qualifizierten, die wir gebrauchen könnten, nicht dabei sein werden. Die wandern zwar auch aus, aber ganz sicher nicht zu uns.
Wir werden binnen weniger Jahre mit zig Millionen Leuten überschwemmt, die im Wesentlichen keine brauchbare Qualifikation haben oder gar zu einem guten Teil Analphabeten sind. Und die außerdem Konflikte, die sie zuhause nicht lösen konnten hierher mitbringen und natürlich ausleben werden.
Die Frage, die ich mir stelle ist: welche Wirtschaft kann es hier noch geben? Junge qualifizierte Deutsche werden abhauen, wenn sie sehen, wie ihre Heimat verwüstet wird und die Politik sie nur zum Abmelken benutzen will.
Alles was einer gewissen Intelligenz bedarf, wie z.B. Maschinenbau wird verschwinden; die Unternehmen werden auswandern. Billiglöhner nützen denen nix.
Am Ende, so fürchte ich, werden wir hier genau diesselben Verhältnisse haben wie in den Herkunftsländern der Migranten. Und der Abstieg wird sehr schnell gehen, denn wir dürfen ja nicht vergessen, daß es auch vor dem plötzlich einsetzenden Migrantenstrom schon grobe Probleme in Europa gab, für die Deutschland als Zahlmeister herhalten mußte und in Zukunft auch weiter herhalten wird, wie z.B. die Schuldenkrise. Die Großbanken wollen auch durchgefüttert werden. Die Großindustrie gehört zum großen Teil dem Ausland; die sind ganz schnell dorthin umgezogen, wo mehr zu holen ist.
Und wo sollen die Konsumenten herkommen, wenn die Sozialsysteme geschliffen sind?
Deutschland wird bestenfalls Werkbank für den Rest der Welt, und das erst nachdem sämtliche Sozialstandards komplett verschwunden sind, weil kein Geld mehr da ist. Also Foxconn für die Eifon-Idioten oder T-Shirts nähen für die Chinesen. Und nur, wenn sich alles halbwegs friedlich entwickelt; was auch schon nicht sehr wahrscheinlich ist.
Moderner ÖPNV? Nee , Mad Max!
Ich sehe zur Zeit nur den alles durchdringenden Willen zum kollektiven Selbstmord. Weit und breit keine konstruktiven Ansätze.
grüße
jermak