Freiheit ist nur definierbar durch Eigentum. Ohne Eigentum nicht definierbar

Mephistopheles, Datschiburg, Dienstag, 18.08.2015, 11:14 (vor 3810 Tagen) @ Philip Marlowe2347 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 18.08.2015, 11:17

Vergleicht man die jetzige Situation mit einem etwas freierem
Staatsgebilde auf deutschem Boden, also vor WK I, dann wird es
erschreckend. Die Zahlen habe ich einem Beitrag bei Mmnews vor ein paar
Tagen entnommen:

Einwohner 1913 65Mill, davon 15Mill Selbständige und 420.000 Beamte
Einwohner 2015 83Mill, davon 4 Mill Selbständige und 5.500.000 Beamte


Nein, wir haben 1,7 Millionen Beamte, davon ein Großteil bei der Polizei
und im Bildungsbereich. Also die bringen schon "Dienstleistungen" von denen
auch der Dieter profitiert. Der Rest sind Tarifbeschäftige im
öffentlichen Dienst, die machen dann so Dinge wie Kitas, Müllabfuhr,
arbeiten in Hochschulen, Wasserwerken oder der ganz normalen öffentlichen
Verwaltung inkl. der Sozialversicherungen, von denen auch der Dieter
wahrscheinlich Leistungen im Krankheits- oder Rentenfall erwartet.

In Frankreich ist der Anteil der beim Staat Beschäftigten übrigens
DOPPELT so hoch wie in Deutschland.

Und: Vor WK I von einem "etwas freieren Staatsgebilde" zu sprechen ist
absurd. Da hatten wir noch die Monarchie. Schon vergesssen?

Nein. Die Monarchie war wesentlich freier als unser heutiges Staatsgebilde.

Freiheit ist nur definierbar durch Eigentum. Das erste Eigentum ist das Eigentum an seiner eigenen Person. Daraus folgt dann das Eigentum an dem, was einer selber erzeugt, danach das Eigentum an dem, was einer erwirbt, danach das Eigentum an dem, was einer ererbt.

In allen Bereichen haben die Abgriffe des Staatsapaarats inds Eigentum seit der Zeit der Monarchie massiv zugenommen und wurde die Freiheit erheblich eingeschränkt.
Auch in das Eigentum an meiner Person, was sich im Recht auf Selbstverwirklichung ausdrückt.

Um meine Person selbst zu verwirklichen benötige ich Geld. Geld ist eine Form des Eigentums.
Über das Geld, welches mir der Staatr abgenommen hat, kann ich nicht mehr verfügen und es somit nicht mehr nach meinem Willen und meinem Geschmack zu meiner Selbstverwirklichung einsetzen.

Die Freiheit wurde im Vergleich zum Kaiserreich massiv beschnitten, so weit, dass sie fast nicht mehr erkennbar ist.
Die einzigen Freiheiten, die noch verblieben, sind

- das Rederecht, das Recht, das zu reden, was niemanden interessiert. Sobald es viele intereessiert, kommen die Einschränkungen
-das Versammlungsrecht, das Recht, sich für Dinge zu versammeln und zu demonstrieren, die dann doch nicht umgesetzt werden. Sobald sie umgesetzt werden sollen, geht die Staatsgewalt dagegen vor
- das Wahlrecht, das Recht, diejenigen zu wählen, die sich dann doch nicht an ihre Versprechungen vor der Wahl halten.

Das sind die kläglichen Reste der Freiheit, die uns noch verblieben sind.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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