Fluchtburg (fast) gefunden übers Forum

Leserzuschrift, Mittwoch, 22.07.2015, 13:10 (vor 3836 Tagen) @ Dragonfly7246 Views

Guten Tag allen Foristen, hallo Dragonfly,

mit dem Gedanken, außerhalb Deutschlands in warmen Gefilden zu investieren, tragen wir uns schon länger.
Ein interessantes Thema, bei welchem ganz unterschiedliche Meinungen auftauchen, auch je nachdem, welches Szenario man persönlich erwartet.

Beim totalen Crash, dessen Auswirkungen keiner voraussehen kann, ist es wohl überall unsicher.

Wir gehen davon aus, dass immer irgendwie weitergewurstelt wird, jedoch Energie und Wasser und "echte" Lebensmittel immer rarer werden.

In puncto Sicherheit bevorzugen wir eher eine ruhige, etwas außerdörfliche Gegend in Südeuropa, wo die Mentalität grundsätzlich freundlich und offen gegenüber Fremden ist.

Der deutsche gehässige Nachbar kann einem das Leben mindestens mehr vergällen als ein einfacher Bauer im Süden.
Zudem suchen wir nach einem abgeschiedenen Platz, der trotzdem zur Not per Fahrrad die Infrastruktur bietet wie Einkaufen, Krankenhaus, Apotheke etc.
(eierlegende Wollmilchsau)

Wir legen Wert auf Zugang zu kostenlosem Trinkwasser, der Anbaumöglichkeit auch im Winter und einer Sonnentagedauer, die Stromerzeugung auch unabhängig von einem Versorger garantiert.

Wir wurden fündig über das geschätzte Forum über den oben eingestellten Link und waren in Süditalien, wo wir bei der Gelegenheit auch unseren Jahresurlaub verbracht haben und Euer Mitglied @modesto kennenlernen durften.

Wir fanden in den 3 Wochen als "Nicht-Touristen", sondern als seine Gäste, genau das, was wir suchen. Es war schon fast unheimlich, wie sich unsere Vorstellungen deckten mit seinem Anwesen, ja diese noch weit übertroffen hat.
Leider übersteigt es unsere finanziellen Möglichkeiten, obwohl mehr als angemessen.

Daher freuen wir uns über diesen Thread in der Hoffnung, doch noch DAS Plätzchen für uns zu finden, denn solche Objekte sozusagen gebrauchsfertig zu finden mit dem Schwerpunkt auf Autarkie soweit es geht, ist wirklich die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
So man denn nicht mutterseelenalleine in der Pampas sitzen will, was nicht unser Ding ist.

Zudem ist man im Herzen Europäer, was uns eine Umstellung auf einen anderen Kontinent nicht leicht machen würde. Man will ja auch mal "nach Hause" können in wenigen Flugstunden.

So wie es dort war, jeder hat ein immens großes Grundstück, man hört und sieht sich nicht, ist aber doch in paar Minuten zum nächsten Nachbarn hingelaufen - das stellen wir uns vor.
Ringsherum Bauern, die anbauen und sich versorgen, ohne dass es dieses typisch deutsche Geklüngel gibt von wegen "Zugezogene".
Das gabs dort nicht und es waren durchweg angenehme Kontakte mit freundlichen und herzlichen Einheimischen.

Noch ein herzliches Danke an @Chef und alle Foristen für dieses wertvolle Forum, einzigartig in der weiten Netzwelt.

Beste Grüße von Claudia und Hartmut


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