Kommt immer anders

Kurz_vor_Schluss, Samstag, 18.07.2015, 12:04 (vor 3837 Tagen) @ Monterone3434 Views

Moin Monterone,


*Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit!*

Damit haben sich die Demokraten um 1789 herum einen Freibrief für alle
Gemeinheiten und Schandtaten bis hin zu Krieg, Massenmord und Genoziden
ausgestellt.

Das haben sie in der Vendée erstmalig eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
https://criticomblog.wordpress.com/2013/02/15/der-genozid-in-der-vendee/
Schon ulkig - der Zar war angeblich ein "Blutsäufer", aber die danach kamen, schufen Meere von Blut - Ludwig der XVI. war ein humanistischer Mensch und nun gar kein Tyrann - die Tyrannei kam nach ihm. Ich glaube, BBouvier hatte mal hier irgendwo so treffend geschrieben, dass die Völker ihre Tyrannen anbeten und die menschenfreundlichen Herrscher gestürzt werden.


Wobei sie aus ihrer Sicht sogar recht haben. Denn Freiheit, die sie
meinen, ist niemals die der Völker, sondern immer nur von Hochfinanz,
Großkapital, Globalismus und derer, die ihnen bereitwillig dienen, oder
sich wie die asylkriminellen Neusiedler als nützliche Idioten verwenden
lassen.

Man muss aus der Rolle der Schachfigur hinaus. Das geht nur über Wahrheiten entdecken und annehmen, schätze ich.

Bereits jetzt ist Saint-Justs Motto in leicht abgewandelter Form fester
Bestandteil der Staatspropaganda, als *Keine Toleranz für die Feinde der
Toleranz* oder *Keine Toleranz für Intoleranz*.

Stimmt. Dennoch hege ich die Hoffnung, dass es noch Aus- oder Fluchtwege geben wird. Sie werden wohl nur individuell sein.
Übrigens kam mir letztens ein Gedanke: Ich sprach mit einem intelligenten und belesenen Zeitgenossen und der zog über alle möglichen Gruppen stark vom Leder, Deutsche, Asylanten, Amis, Muslime - für alle hatte er einen scharfen Spruch parat. Nur bei einer Gruppe erstarrte er, als ich das Gespräch auf sie lenkte - die Juden.
Das probierte ich noch ein paar Mal bei anderen und stellte dasselbe Ergebnis bei allen fest: Der Holocaust ist so fest im Denken eingebrannt oder die politische Korrektheit in diesem Falle derart verinnerlicht (oder es mag die Furcht vor diesem Thema sein), dass ein Gespräch kritischen Inhalts über diese Gruppe zu führen fast unmöglich erscheint.
Bzw. scheint es ein wenig wie bei dieser Debatte zu sein, die ich mal mit jemandem hier über Rassismus führte - wenn über Rasse zu sprechen heute heisst, dass man ein Rassist ist, so heisst, über Juden zu sprechen, dass man ein Antisemit ist.
Schon ulkig.
Schönes Wochenende
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin


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