Habe ich nie bezweifelt und deine Argumentation geht an meiner These vorbei
BennyF liegt aus meiner Sicht richtig. Ich versuche das mal zu
begründen:These: Journalistische Objektivität lässt sich nicht vom zu zahlenden
Preis ableiten ...sondern ist hauptsächlich eine Frage der der
journalistischen Integrität, hängt also von Einflussfaktoren wie
Unabhängigkeit, Bewertungskompetenz und Faktentreue ab.
Integrität muss bezahlt werden.
Meine These lautet:
Die Menge an Geld sagt nichts über die Qualität des Journalismus aus, aber sehr wohl über die Menge an Menschen, die von diesen Informationen erreicht werden und in ihrem Denken und Verhalten beeinflusst werden.
Um eine Größenordnung zu nennen:
Es wurde behauptet, 99% der Bevölkerung interessieren sich nicht für eine bessere Information.
Das mag sein.
Aber bleibt immer noch 1% übrig.
Das sind 800.000 Menschen.
800.000 * 14,50 Euro * 12 Monate sind 170 Millionen.
Dies, um eine Hausnummer zu nennen, welche Investition mindestens erforderlich wäre, um 1 Prozent der Menschen regelmäßig mit diesen Informationen zu versorgen.
Ich habe keine Ahnung von der Medienbranche, ich gehe aber davon aus, dass es sich ähnlich verhält wie in anderen Branchen:
Dass erst einmal der angepeilte Jahresumsatz vorfinanziert werden muss, um die Markteintrittsbarriere zu überwinden.
Und ich sehe derzeit keine Möglichkeit, diese Summe über Fundraising o.ä. zusammenzubekommen.
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc