Anteil bar / unbar und Datenschutz
https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Bericht_Studie/zah...
Zitat:
Deutsche Bundesbank
Zahlungsverhalten in Deutschland 2011
Seite 11
2. Problemstellung und Studiendesign
„Bargeld bleibt voraussichtlich auch künftig das meistgenutzte
Zahlungsinstrument.“ Zu dieser Schlussfolgerung kam die Deutsche
Bundesbank aufgrund der im
Jahr 2008 erstmals erhobenen Daten zum Zahlungsverhalten in
Deutschland.
1)
Die
Erhebung stellte auf Zahlungen für Waren und Dienstleistungen von
Privatpersonen
ab, die am Point-of-Sale (POS) getätigt werden. Der Begriff Point-of-Sale
bezieht
sich auf den Ort, an dem Waren oder Dienstleistungen verkauft und bezahlt
werden. Überwiegend handelt es sich um Ladenkassen, es können aber auch
andere
Orte sein, beispielsweise wenn Handwerkerleistungen in Privathaushalten
Zug um
Zug beglichen werden oder im Online- und Versandhandel bezahlt wird.Trotz der gestiegenen Beliebtheit von Kartenzahlungen war Bargeld 2008
das mit Abstand
am häufigsten genutzte Zahlungsinstrument – sowohl wertmäßig als auch
hinsichtlich der Anzahl der Transaktionen.Die Prognose lautete, dass sich dieses Verhalten im Lauf der Folgejahre
nicht wesentlich ändern würde, wenngleich Bargeld
gegenüber unbaren Zahlungsinstrumenten geringfügig an Bedeutung
verlieren
würde.
Weiter (S. 16):
"In Deutschland ist Bargeld das einzige gesetzliche Zahlungsmittel, was
bedeutet, dass ein Gläubiger verpflichtet ist, Bargeld anzunehmen,
sofern nicht explizit eine andere Zahlungsart vereinbart wurde. Bargeld
ermöglicht eine sofortige endgültige Vertragserfüllung am POS
(Aushändigung Ware gegen Bargeld)"FUCK YOU BOFINGER, ROGOFF und die ganze Mischpoke!
http://www.news.com.au/finance/economy/denmark-is-set-to-become-the-first-country-in-th...
2011 waren es noch 53% Bargeld, das heißt 47% unbar. Letztes Jahr war es 51:49 für Bargeld. Das sind eben nicht "ein paar Prozent"
Zu Deinem Link: (aus "der Handel" kopiert)
Mastercard, Visa und Co. dürften die jüngsten Zahlen der Bundesbank für das Jahr 2011 Auftrieb verleihen. Zwar bezahlen die Menschen in Deutschland nach wie vor die Hälfte ihrer Ausgaben für Waren und Dienstleistungen in bar (53 Prozent). Doch der Umsatzanteil des Bargeldes sinkt stetig. In der letzten Bundesbankstudie für das Jahr 2008 betrug er noch 58 Prozent.
Und noch mal zum Datenschutz: Es ist lediglich der Betrag bei dem Bankinstitut hinterlegt, nicht der Warenkorb. Natürlich kann man mit erheblichem Aufwand die Bank hacken und auch das Kassensystem des Geschäfts, das dann aber für jedes Geschäft, um ein Bild zu bekommen. Das steht nicht im Verhältnis.