Verbrecherische Annexion
genau dieses Wort ist m.E. zu wenig beachtet.
Man muss sich vor Augen halten, dass auf der Krim eine politische Veränderung stattfand mit dem überaus erklärten Willen der Betroffenen, mit einer Volksabstimmung mit überwältigender Zustimmung, in Freiheit und ohne einen Schuss, ohne Blut zu vergiessen.
Übrigens fand die andere Wiedervereinigung - die deutsche - ohne Volksbefragung statt.
Also eigentlich war das Demokratie in friedlicher Verfassung. Und da kommt die Repräsantantin dessen, was die politische Spitze "Tätervolk" nennt, und bezeichnet bei einer Gedenkstunde den Vertreter des nach herkömmlicher Ansicht unschuldig überfallenen Staates als Akteur eines Verbrechens!!
Warum Putin nicht repliziert hat, ist mir nicht klar. Vielleicht nimmt er die Kanzlerin nicht ernst, oder - was ich für wahrscheinlicher halte - ihm war klar, dass eine höhere Macht die Kanzlerin gezwungen hat, dies Wort zu gebrauchen.
Vielleicht ist ihm das im Vorfeld schon signalisiert worden.
Dafür spricht, dass Frau Merkel während des Interviews extrem gestresst, fast verzweifelt aussah.
Dies liesse den Schluss zu, dass sie mit dieser Wortwahl versuchte, eigenes Ungemach abzuleiten.
Das würde dazu passen, dass Bestrebungen zur Demontage vorliegen. Meiner Meinung nach kann sie nicht innenpolitisch beeinflusst werden, sondern nur dadurch, dass sie bei einer höheren Macht in Ungnade fällt.
Ergänzung: eine solche Beleidigung eines Führers einer Supermacht rutscht nicht "zufällig" heraus!
Wenn Frau M. sich spontan äussert, dann kommen nämlich immer nur völlig nichtssagende, keinen wehtuende Floskeln hervor.
Dieser Text war gezielt und m.E. vorgegeben, denn auch in der akuten Phase war zwar stets von Annexion jedoch meiner Erinnerung nicht von "verbrecherisch" die Rede.
Wenn eine Demontage M`s innenpolitisch begründet sein sollte, so hätte sie schon dutzende Male stattfinden müssen. Angefangen mit dem Betrug des Wahlvolkes in Bezug auf die Mehrwertsteuer bis zum ESM und allen dazwischenliegenden Ignorierungen des Wählerwillens.
Näher liegt die Vermutung, dass Frau M. durch "Insubordination" aufgefallen ist, z.B. bei den Verhandlungen mit Hollande, aber genaueres weiss man da natürlich nicht.