Ich habe ihn nie gemocht.
Irgendwann tauchte dieses Buch mit dem entsetzlichen Titelbild im Regal meiner Eltern auf:
![[image]](http://img.welt.de/img/kultur/crop101582755/1576931273-ci3x2l-w900/grassbuch-die-blechtrommel-DW-Politik-Worms.jpg)
Es wirkte auf mich visuell verstörend und ich habe darin gelesen. Es war furchtbar und ich habe es beiseite gelegt. Später wurde es Pflichtlektüre in der Mittelstufe und es kamen weitere „Künstler“ hinzu: Degenhardt, Biermann und Konsorten. Ich habe keinerlei künstlerische Werte in deren Geschreibsel erkannt und nur widerwillig entsprechende Klassenarbeiten geschrieben.
Inspirierend hingegen Carlos Castaneda und Luis Borges im selben Lebensabschnitt. Und Hesse natürlich. Das „intellektuelle“ Lesen habe ich mittlerweile aufgegeben, es sind wenige Ausnahmen geblieben. Darunter Daniel Suarez, Andreas Eschbach und andere „Visionäre“, die erfolgreich an meine Lieblingsautoren Stanislaw Lem und Ray Bradbury (Fahrenheit 451) anknüpfen konnten.
Meine „intellektuelle Currywurst“ blieb und ist Perry Rhodan (ich mag Gucky, den Mausbiber) und die in der Ich-Form geschriebenen Abenteuer von Jerry Cotton im Bastei-Verlag.
Grass? Ein Irrlicht. Selbstgefällig, eine Rampensau und in keiner Weise erwähnenswert. Arno Otto Schmidt mit Zettel’s Traum hingegen schon. Kein medialer #Aufschrei nach seinem Tod.
Übrigens hier noch ein adäquater Nachruf auf Krass Grass:
https://conservo.wordpress.com/2015/04/14/guenter-grass-ist-tot-nachruf-auf-ein-falsche...
R.I.P. wünscht der
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