Die wollen das so
Was gesagt werden muß -
- anläßlich des Todes von Günther Grass...
(...)
Halten wir fest: Günther Grass hat die Weltöffentlichkeit und vor allem
sein lesendes Publikum zeitlebens schamlos belogen, und es ist höchst
zweifelhaft, ob ihm Weltkarriere, Ruhm, Nobel-Preis und vor allem das
Einsammeln des damit verbundenen Haufens an Zaster genauso gelungen wären,
hätte er von Anfang an seine Karten offen auf den Tisch gelegt gehabt –
oder, horribile dictu, irgendein Leck hätte ihn vorher irgendwann einmal
enttarnt und der Welt präsentiert gehabt, als das was er war und ist: Ein
Lügner, ein Heuchler und ein Hetzer. In diesem Sinne: R.I.P.Carlos
Ein überzeugter Atheist, der gerade gestorben ist, findet sich selbst auf einmal in einem dunklen Gang wieder. Er entdeckt ein Schild: "Zur Hölle". Er hat keine andere Wahl als den Gang zur Hölle zu folgen. Er trifft nach geraumer Zeit an eine Tür, die nicht verschlossen ist. Der Atheist betritt die Hölle und traut seinen Augen nicht. Heller Sonnenschein, angenehme Temperaturen, Palmen, Meeresstrand, alle 100 Meter eine Strandbar, fröhliche Menschen tummeln sich, kurzum paradiesische Verhältnisse.
Der gerade verstorbene Atheist geht am Strand entlang, bis er plötzlich eine Gestalt mit einem Pferdefuß und einem Schwanz in einem Strandkorb sitzen sieht. Er geht auf die Gestalt zu und fragt diese, ob er denn der Teufel sei. Dieser bejaht dies und begrüßt den Neuankömmling in der Hölle äußerst herzlich. Er schickt den Atheisten nach dem Geplauder an eine der Strandbars, um sich dort einen Drink zu besorgen.
Der Atheist holte sich einen Drink und schlendert am Strand entlang um die Hölle weiter zu erkunden. Zwischen den Dünen entdeckt er ein großes, tiefes Loch. Neugierig blickte er in die Tiefe und erschrickt sich fürchterlich. Er sieht am tiefen Grund von diesem Loch wimmernde, unbekleidete Menschen. Es lodert ein heißes Feuer und wilde Bestien schlagen auf die Körper der Menschen ein.
Sogleich rennt der Atheist verwirrt zum Teufel und fragt aufgelöst, was denn das für ein Loch sei? Der Teufel versteht die Frage nicht und so fragt der Atheist nochmals nach dem tiefen Loch mit dem Feuer, den Bestien und den Menschen dort hinten bei den Dünen. "Ach," meint der Teufel, "Das ist für die Christen, die wollen das so ..."
Ich glaube ja nicht, dass Grass ein guter Christ war.
Also hat er wohl noch Chancen. [[smile]]
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc