Von Löwen und Lämmern

Rybezahl, Sonntag, 29.03.2015, 21:30 (vor 3941 Tagen) @ Kaltmeister4716 Views

Es gibt ein Angebot an Rehen und eine Nachfrage Seitens der Wölfe. Ist
das Angebot sehr groß, steigt die Nachfrage, ergo die Anzahl der

Wölfe.

Schrumpft das Angebot aufgrund der steigenden Nachfrage, stagniert
folgerichtig die Nachfrage.


Nein, der Vergleich mit Angebot uns Nachfrage will hier nicht so richtig
passen. Ist das Angebot einer bestimmten Ware groß und die Nachfrage
klein, sinkt der Preis - ökonomisch betrachtet. Ist dagegen das Vorkommen
an Rehen groß, entsteht keine Situation, die in irgendeiner Weise
Ähnlichkeit mit dem Handeln von Waren hat. Die Versorgungslage an Nahrung
wird grundsätzlich besser, und so kann die Zahl der Wölfe, die von der
Zahl der Rehe direkt abhängt, ebenfalls steigen.

Korrekt! Ist das Angebot groß, sinkt der Preis, heißt: Pro Wareneinheit verlangt der Anbieter weniger Zahlungsversprechen vom Nachfrager.
Analog sinkt bei einem großen Angebot an Rehen der Arbeitsaufwand des Löwen zur Bedienung seiner Urschuld.

Warum willst Du unbedingt
mit Angebot und Nachfrage argumentieren - schau doch einfach, wie Malthus
und Darwin das in dem genannten, klassischen Beispiel gesehen habe, die
haben das auch nicht getan.

Warum denn nicht? Vielleicht interessiert es mich einfach. [[freude]]


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