Rehe und Wölfe
Es gibt ein Angebot an Rehen und eine Nachfrage Seitens der Wölfe. Ist
das Angebot sehr groß, steigt die Nachfrage, ergo die Anzahl der Wölfe.
Schrumpft das Angebot aufgrund der steigenden Nachfrage, stagniert
folgerichtig die Nachfrage.
Nein, der Vergleich mit Angebot uns Nachfrage will hier nicht so richtig passen. Ist das Angebot einer bestimmten Ware groß und die Nachfrage klein, sinkt der Preis - ökonomisch betrachtet. Ist dagegen das Vorkommen an Rehen groß, entsteht keine Situation, die in irgendeiner Weise Ähnlichkeit mit dem Handeln von Waren hat. Die Versorgungslage an Nahrung wird grundsätzlich besser, und so kann die Zahl der Wölfe, die von der Zahl der Rehe direkt abhängt, ebenfalls steigen. Warum willst Du unbedingt mit Angebot und Nachfrage argumentieren - schau doch einfach, wie Malthus und Darwin das in dem genannten, klassischen Beispiel gesehen habe, die haben das auch nicht getan.
Der Mensch hat das Problem, dass irgendwann die Nachfrage das Angebot
übersteigen wird, und dies, weil er sich in
Gläubiger/Schuldner-Verhältnissen zu verfangen gedenkt - bis zum
Knockout. Blackout. Wie man das auch nennen möchte.
Ich habe nichts gegen debitistisch inspirierte Modelle, aber das Problem tritt bei genügend schnell steigender Bevölkerungszahl auch schon ohne Schulden, ja sogar ohne Geld auf, weil langfristig der Bedarf an Nahrung/Ressourcen nicht mehr gedeckt werden kann.