Eine Frage der Perspektive
Made im Speck???
Das man sich immer mit denjenigen misst, die ein besseres Los gezogen haben, ist vielleicht auch eine Gehirnwaschung, die unserem debitistischen Wirtschaften geschuldet ist. Ich messe mich lieber mit der 1 Mrd. + X Menschen, die sofort mit deiner Oma tauschen würden.
Das entspringt bei mir allerdings auch einer gewissen Familientradition. Mein Bruder hat immer ganz groß rumkrakelt, dass er, neben Miete und Energiekosten, locker mit zwei Euro pro Tag über die Runden kommt und mein Schwager hat sich darauf verstanden, 50 Jahre seines Lebens keiner steuerpflichtigen Tätigkeit nachzugehen, ohne dabei den Sozialsystemen auf der Tasche zu liegen.
Man stelle sich allerdings vor, jeder zerfließt sofort in Selbstzufriedenheit, wenn er über eine Behausung, hinreichend zu Essen und über eine passable Gesundheit verfügt. Dann bricht Deutschland in der Tat binnen Jahresfrist total zusammen.
und hat keine Möglichkeit an ein Handy umsonst zu kommen
Wozu braucht deine Mutter ein Handy?
Bei uns musste sich jeder seine Kohle hart und mühevoll verdienen und
unsere "Altvorderen" haben an das Sozialsystem geglaubt. Sie haben uns
durch ihre Arbeit die Basis geschaffen auf der wir uns nun ausruhen können.
Korrekt. Damals konnte sich jeder Müllfahrer und jede Tippse durch mehr oder weniger mühevolle Arbeit am Schaffen dieser Basis beteiligen. Es ging voran, Fernseher, Eigenheim, eigenes Auto, die erster Fernreise. Funktioniert aber nicht mehr und bei der Frage, wieso es nicht mehr funktioniert, kann man es sich natürlich einfach machen, bringt aber nix.
es muss Recht bleiben was Recht ist.
Auch hier solltest du deine Ansprüche herunterschrauben. Das Recht, das wir uns setzen, kommt und geht, das ist vollkommen normal.
Mit freundlichen Grüßen
Schneider