große Bühnenshow in der Reichshauptstadt
Hallo Olivia!
Ja, wenn man nur eine begrenzte Auswahl hat, dann muß man das nehmen, was noch am besten erscheint.
Und nicht nur das.
Jetzt fallen auch langsam die Masken in Berlin!
Dagmar Henn hat beim Saker die Sache auf den Punkt gebracht.
Das Verstecken der Handlungsunfähigkeit, wegen angeblicher Bündnistreue, zieht nicht mehr.
Die Tage seit der für unsere Eliten offenbar schmerzlichen US-Wahl waren sehr lehrreich.
Nicht nur, weil die Verrenkungen in den deutschen Mainstream-Medien höchsten Unterhaltungswert besassen ..
Auch, weil dieser seltene Moment des Interregnums die Möglichkeit schuf, ins Innerste des transatlantischen Verhältnisses zu blicken und zu überprüfen, wer hier wen wohin treibt.
Quelle: http://vineyardsaker.de/2016/11/19/das-vizeproblem/#more-58
Ganz genau, denn eigentlich hätte man ein befreites Aufatmen hören müssen .. endlich bewegt sich in Brainwashington etwas?
Aber nein, das hiesige Establishment putzt sich zum Gockel auf.
Das unsere Eliten ein echtes Problem darstellen, deutete sich schon länger an.
Steinmeyers Handeln gab immer Anlass zu Zweifeln. Warum hat er, der ja nun im Namen der BRD die Garantie für die Minsker Vereinbarungen übernommen hat, in der ganzen Zeit kontinuierlich, immer wieder in der Öffentlichkeit Behauptungen aufgestellt, die, wie er wissen musste, diesen Minsker Vereinbarungen widersprachen?
Er saß auch am Vorabend in Minsk und beschwor das Abkommen mit dem kurz danach flüchtenden Ukrainer-Präser.
Ich gehe davon aus, daß Steinmeier wußte, was sich danach ereignen würde.
Aber gehen wir zurück zum augenblicklichen Zustand. Und zur oben erwähnten Hypothese, die bundesdeutsche Politik sei zu einer aggressiven Haltung gegen Russland genötigt worden. Wie müssten sich diese Politiker jetzt verhalten, da ein US-Präsident gewählt wurde, der zumindest angekündigt hat, die Konfrontation mit Russland nicht zu suchen (ob er das einhalten kann oder will, steht bekanntlich auf einem anderen Blatt)? Müssten sie jetzt nicht freudig die Gelegenheit nutzen und aufatmend, geradezu befreit zumindest einen Teil der Dinge sagen, die sie vermeintlich die ganze Zeit wollten, aber nicht durften?
So .. in etwa.
Die wirkliche Reaktion sieht aber völlig anders aus. Sie reicht von Bekundungen der persönlichen Abscheu (Sigmar Gabriel) über Ermahnungen, jetzt Russland gegenüber nicht weich zu werden (Flintenuschi) bis hin zu nebulös formulierten Bedingungen für die weitere Zusammenarbeit aus dem Munde Merkels, die sich, wenn man bedenkt, wofür die „Werte“ im Verlauf der letzten Jahre als Chiffre standen (nämlich für Aggression und Regime Change), nicht anders deuten lassen als eine direkte Aufforderung, weiter auf Konfrontation zu setzen.
Blattschuß!
Eines der größten Probleme sitzt in Berlin!
Uns, als Wählern fällt die Aufgabe zu, die kriegstrommelnde Bande endlich zu entmachten. 2017 haben wir diese Möglichkeit.
Nutzen wir sie endlich!
Ich bin sehr gespannt, was die Kanzlerin heute Abend erklären wird.
Sie hat sich seit Beginn ihrer Amtszeit – eigentlich auch schon davor – glasklar für die Interessen USraels entschieden, was bitte nicht mit den Vereinigten Staaten zu verwechseln ist.
Sie wird nun als letztes Gefecht aufgeboten, den Status Quo zu erhalten.
Da wäre ich jetzt gerne mal Mäuschen im Hause Sauer/Merkel. ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
mfG
nereus