Besser in die Traufe als in den Abgrund
Hallo Weiner!
Du eröffnest mit: Vom Regen in die Traufe
Das hängt jeweils von der Erwartungshaltung ab.
Wer sich vor einem Dritten Weltkrieg fürchtete, kann jetzt ggf. aufatmen.
Wer eine künftig friedlichere USA erwartet hat, eventuell auch.
Wer (noch) höhere Erwartungen hegte, könnte enttäuscht werden.
.. manch einer hier im Forum, der sich über den Wahlsieg von Trump freut, wird sich in ein paar Jahren an den Kopf fassen.
Das hängt davon ab, ob er das erreichen kann, was er sich und sein Stab vorgenommen haben. Man sollte Wahlkampfansagen nie wörtlich nehmen. ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Nach fast jeder Wahl hat man hier kritisch die Durchführung beäugt (Wahlmanipulation zugunsten der 'etablierten Eliten'). Warum hat man das bei Trump nicht gemacht?
Also, zunächst einmal zur Wahl an sich.
Es standen 2 Kandidaten zur Auswahl.
Eine Person hatte ihren Kriegswillen x-fach in die Welt geplärrt, eine andere Person hat genau das nicht getan.
Was tut man in einem solchen Fall?
Zu Hause bleiben, die Wahl des Nichtkriegstreibers anfechten usw.?
Meine Vermutung ist: es war sein Job, stimmenmässig so nahe wie möglich an die Clinton heranzukommen; und dann hat ein ausländischer Geheimdienst (nur zwei kommen da in Frage ...) den Wahlomaten noch einen kleinen Schubs gegeben. Es durfte ja nicht zuuu auffällig aussehen. Zu diesem Thema gibt es genügend LINKs im Web, ich bitte um Nachsicht, wenn ich sie nicht anführe.
Das ist nicht ganz richtig, denn nach der Zahl der Stimmen hat Hillary gewonnen, siehe hier: https://de.sputniknews.com/infographiken/20161108313261390-usa-wahl-clinton-trump-live-...
Hillary hat jetzt sogar 1,3 Millionen Stimmen Vorsprung. Das ist doch beachtlich und entspricht einem Verhältnis von 50,65 zu 49,35 %.
Ich wies bereits daraufhin, daß dieses Ergebnis aber durchaus hinterfragt werden kann.
Die Trump-Befürworter haben ganz sicher nicht dafür gesorgt.
Wahlentscheidend waren und sind bislang aber nun einmal die Wahlmänner.
Und jetzt kommen wir zum entscheidenden Punkt.
Gewählt haben ca. 124 Millionen US-Bürger.
Auf die konnten die Posaunen ihr komplettes Reservoir an Ideen, Wünschen und Empfehlungen abladen. Hier etwas zu reißen, ist eine Herkules-Aufgabe.
538 Wahlmänner zu "briefen" ist dagegen eine ganz andere Kategorie.
Auf wen würdest Du Dich also konzentrieren, wenn Du einen Machtwechsel anstrebst?
Richtig
, auf die Wahlmänner.
Und genau das dürfte auch geschehen sein.
Die aber standen nun vor der gleichen Wahl – Krieg oder Frieden.
Und sie haben sich entschieden.
Trump hat das Protestpotential elegant genutzt, aber er wird seine Wähler genauso im Regen stehen lassen bzw. tief in die Traufe tauchen wie die Politiker vor ihm. Seine ersten Ankündigungen hinsichtlich Ämterbesetzungen, Steuern etc. deuten es ja an.
Da ist noch gar nichts entschieden.
Er wird eine Richtung vorgeben, aber den Teufel tun, sich jetzt schon explizit festzulegen.
Der souveräne Potentat bindet die Gegner in den Machtapparat mit ein.
Wenn er tatsächlich Henry Kissinger als Berater engagiert, aber drei andere diesen permanent überstimmen bzw. vor die Wand laufen lassen, dann hat er sehr gutes Schach gespielt.
Wenn Trump nun auf Fotos gesichtet wird, wo er mit wichtigen Jews auftritt, dann erinnert mich das an die Fotos mit Putin, der eine Abordnung von Rabbinern empfing.
Top-Entscheider empfangen permanent irgendwelche Leute.
Nach dieser Logik könnte man argumentieren, daß der Vatikan die Fußball EM und WM beeinflußt, weil der Papst kürzlich den „Reichstrainer“
und dessen Mannschaft empfing.
Entscheidend ist, was konkret getan wird.
Und noch hat Trump überhaupt nichts getan – er ist ja noch nicht mal im Amt.
(PS: Möglicherweise ist deswegen Hillary spät in der Wahlnacht so ausgerastet, weil diese eliteinternen Regeln ihr keine andere Option mehr gelassen haben. Sie ist nicht am Volk gescheitert, sondern an den Mächtigen im Hintergrund.
Sie wurde einfach kalt gestellt).
Ja, und damit hatte sie nicht gerechnet, weil sie die Machtverhältnisse falsch eingeschätzt hat.
Der Zion-Fraktion weht in den Staaten schon länger ein stärker werdender Wind ins Gesicht, nur muß man das in den oberen Etagen auch mal zur Kenntnis nehmen.
Das Militär grummelt seit Jahren wegen der sinnlosen Kriege, die nicht einmal wirtschaftlich etwas bringen, außer dem militärisch-industriellen Komplex.
Als erfahrene Politikerin hätte sie das eigentlich spüren müssen.
Doch das kennen wir ja schon von unseren Pappnasen.
Da fauchte der Maß-Anzug in Zwickau Dünnschiß ins Mikrofon, weil er meinte zu wissen, wie der Wind wirklich weht und dann muß er schnellen Schrittes den Platz verlassen, um nicht noch ein paar Ohrfeigen zu bekommen.
Wer sich bequem im Turmstübchen eingerichtet hat und niemals nachschaut, ob die Burgmauer noch steht oder die Zugbrücke richtig verschlossen werden kann, darf sich nicht wundern, wenn plötzlich Geräusche in den Gängen und auf den Treppen zu vernehmen sind, auch wenn niemand eingeladen wurde. ![[[lach]]](images/smilies/lach.gif)
Das ist die Mentalität von Politbüros, egal ob da SED, CDU oder Demokraten drauf steht.
Ja, möglicherweise wurde die Wahl manipuliert.
Aber, wenn die andere Seite permanent mit unlauteren Mitteln agiert, dann hat das Gegenüber sehr wohl das Recht, auch mal die Regeln zu verletzen, vor allem wenn so viel auf dem Spiel steht wie jetzt.
Ich hoffe nicht, daß es in den nächsten Wochen zu einem Ereignis kommt, welches denn noch amtierenden Präsidenten zur Ausrufung des Kriegsrechts veranlaßt.
Das andauernde weltfremde Geschwurbel der EU-Eliten gefällt mir überhaupt nicht.
Hast Du das Bild auf Sputnik-News gesehen, wo eine Schweizer Militärmaschine dem Regierungs-Jet von Putin, der auf dem Weg nach Südamerika ist, näher als notwendig begegnete?
War das ein freundliches Hallo oder eine symbolische Warnung?
mfG
nereus