Wenn deine Bank nicht REPRODUZIERBAR am Automaten MEHR als 1000 € /Tag frei gibt,
Lieber Zooschauer,
und du der Reduktion der Tagesration nicht zugestimmt hast (z.B. reicht meines Wissens eine Änderung der Geschäftsbedingungen seitens der Bank, über die du online informiert wurdest, der du gerne und nutzlos innerhalb einer Frist hättest widersprechen können, es aber nicht getan hast) ist das schon eine Information, die mich interessiert.
Unser kluger @Phoenix5 hat ausführlich über den Bargeldhass von Banken und Regierungen und die kommende und notwendige Bargeldabschaffung/ breitbasige Negativzinseinführung referiert (zur Kostenminimierung, um Negativzinsen durchsetzen und einen Bankrun sehr effektiv verhindern zu können aber eben vor allem: "Negativzinsen sind nichts anderes als eine schleichende Währungsreform" - flächendeckende Einführung nur bargeldlos möglich).
Nebenbei sind wir auf dem Weg zu einer [link=http://]"Big Data-Gesellschaft"[/link]. Dabei sind noch nicht einmal die Schlapphutträger in aller Welt gemeint, sondern eher die Werbebanner, die mich im DGF so täglich begleiten und die freundlicherweise gut abgestimmt sind, auf meine Schreibinhalte.
Meines Wissens zahlt aber die BRD-Bevölkerung weiter mehr als die Hälfte der täglichen Entschuldungen in bar und hortet.
In unserem Umfeld ist es üblich, monatlich das Girokonto bis auf eine Reserve zu räumen, da keiner mehr gewillt ist, der Bank kostenlos Kredit einzuräumen (Girokonto bei GB = nur Anspruch des Kunden auf Geldträger aber kein Geldträger, keine Beurkundung von Geld und damit vom Kunden kostenlos der Bank zur Verfügung gestellte Solvenz/Potenz, der aber bei einem "Bail-in" trotz versprochener Sicherungssysteme verwertet werden kann, (ein Einlagensicherungsfonds der Kreditinstitute und einer Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH sollte man nicht allzu viel Vertrauen schenken ("...sofern der Fonds über die entsprechenden Mittel verfügt"), da darf man ruhig ein wenig paranoid sein).
"Die Spareinlagen sind sicher."
Angela Merkel und Peer Steinbrück im Oktober 2008
Jahre danach gab dann Peer Steinbrück zu, dass wir zu jenem Zeitpunkt kurz vor dem Zusammenbruch des Finanzsystem gestanden hätten, als er zusammen mit Angela Merkel seine angebliche Garantie verkündete.
"Der Sparer in Deutschland muss sich keine Sorgen über die Sicherheit seines Geldes machen.
Auch eine stärkere gegenseitige Haftung der europäischen Kreditinstitute im Rahmen einer Bankenunion erhöhe nicht das Risiko für die Anleger."
Jörg Asmussen im FOCUS-Interview.
"Die deutschen Spareinlagen sind sicher – sofern nicht ein europäisches Land zahlungsunfähig wird."
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble
Das sind alles so Leute, die möchte ich wegen bestimmter Beschuldigungen nicht in meinem Bekanntenkreis haben.
Die schleichende Kriminalisierung von Bargeldhaltern lässt sich ganz gut in den Medien beobachten.
"Deutschland sei „ein Hort der Kriminellen“, weil es keine Obergrenze habe" Parlamentarische Finanzstaatssekretär Michael Meister (CDU)in der Fernsehsendung „Anne Will“.
Auch wird meines Wissens ein Bargeldabheber oder ein Bargeldwechsler in BRD inzwischen mit einem gewissen Misstrauen seitens der Bankangestellten behandelt.
Man sollte einfach mal testen, ein paar 500-er abzuheben und nach gewisser Zeit diese, da im täglichen Leben nicht wirklich verwendbar ("haben sie es nicht kleiner" oder "die dürfen wir hier nicht annehmen") in kleine Scheine umzutauschen, oder einfach mal 3 Tsd. € bar einzahlen/ abheben - da werden schon gerne mal die Personalausweisdaten registriert.
Möglich, dass man durchaus nicht mit der erwarteten Freundlichkeit behandelt wird, wie ein Überweiser oder potenzieller Anleger in bankinterne Produkte.
Über 1000 € einzahlen kann einen Bankangestellten schon mal zu interessierten Fragen zur Herkunft des Geldes, eine entsprechende Auszahlung zur Frage nach dem Zweck verleiten, da das Geldwäschgesetz bereits Meldepflicht bei Verdacht auf Kriminalität fordert.
"...haben Banken ... aber auch bei einem Verdacht eine Meldepflicht. ... Es besteht zudem auch eine Meldepflicht, wenn darauf geschlossen werden kann, dass der Vertragspartner nicht allen Pflichten nachkommt und nicht alle Wege des Geldes offen legt."
Die einmal aushelfende Filialchefin in unserer Bank des Vertrauens hat tapfer trotz Augenrollen der mir persönlich bekannten Schalterangestellten meine Personaldaten bei der Barabhebung aufgenommen und verkündet - "Das machen wir hier immer so", was natürlich laut meiner Erfahrung glücklicherweise noch nicht stimmte.
Wenn man solche Auffälligkeiten nicht mehr zur Diskussion stellen kann,
ohne dafür in die Hartgeld-Ecke und andere vergleichbare Ecken gestellt zu
werden, dann weiß ich echt nicht.
Prinzipiell ja.
Aber der Forumsbetreiber hat das Vorrecht, der Inhaltsbeschränkung im Forum.
Mit @Elli, @Chef und @Mod kann man aber erfahrungsgemäß so ziemlich alles in angemessener Art und Weise ausdiskutieren, wenn man selbst eine dringende Notwendigkeit sieht und diese auch nachvollziehbar begründen kann.
Dass die Banken uns das Bargeld abgwöhnen möchten und schon fleißig
dabei sind, ist doch nun wirklich keine VT mehr. Sowas macht man heute in
kleinen Schritten. Und Dinge wie die eingeschränkte Auswahlmöglichkeit am
Geldautomaten gehören für mich eindeutig dazu.
Behauptungen immer schön mit Quellen und nachvollziehbaren Beispielen belegen.
Wenn vor ein paar Wochen noch die 1000 Euro sichtbar zur Auswahl standen,
und jetzt auf einmal nicht mehr, dann ist das Zeichen genug.
Nicht für jeden hier im Forum. Ein Foto hätte überzeugt.
Die Bank wird
das nur zu gern damit begründen, dass sie angeblich das Kundenverhalten
analsyiert habe und zu dem Ergebnis gekommen sei, dass die Auswahl "1000
Euro" nicht mehr benötigt werde.
"Wird" oder "hat"?
Nicht auf die Begründung kommt es an. Das sind Nebelkerzen. Das Ergebnis
als solches ist entscheidend: Man schränkt die Bargeld-Ausgabe ein, indem
man 500 Euro als scheinbaren Maximalbetag zur Auswahl stellt und den
tatsächlichen Maximalbetrag von 1000 Euro elegant verschweigt.
Bei uns noch nicht, aber danke für den Hinweis.
Von dort ist es nicht weit, bis 500 Euro (und später noch weniger) der
tatsächlich zugelassene Höchstbetrag pro Tag sind. Griechenland war
dafür ja das beste Beispiel.
Griechenland und die zeitnahen Berichte von @Gaby (vielen Dank dafür
) sind wirklich stets beobachtungswürdig.
Richtig erwischt man die Leute aber wie @Zorro wieder einmal richtig schreibt nur mit der Einführung von Gebühren für Bargeldverkehr.
Liebe Grüße
Silke