Interview: Trump bewundert die Clintons

Zarathustra, Samstag, 22.10.2016, 16:12 (vor 3473 Tagen) @ nereus3803 Views
bearbeitet von Zarathustra, Samstag, 22.10.2016, 16:19

Hallo Zara!

Du meldest: Trump verliert leider jede Debatte. So wird das nichts.

Also, ich habe mir alle drei Debatten mit Simultandolmetscher angetan,
wobei ich allerdings bei der Dritten nur knapp 1 h (2 Drittel) sehen
konnte.

Mein Eindruck war dieser.
In Debatte 1 lag Trump vor Clinton.
In Debatte 2 lag Trump klar vor Clinton.
In Debatte 3 gewann Clinton vor Trump.

In Runde 3 schien sich bei ihm alles zu wiederholen und Trump mangelte es
hier an Alternativen, um Clinton herauszufordern. Er wirkte auch etwas
verspannt oder auch genervt.
Die hat er also wirklich verloren, im Gegensatz zu den vorherigen.
Erst wollte ich Bettina Röhl (Kolumne bei Tichy) nicht glauben, aber sie
behielt meiner Ansicht nach recht.

Die meisten Trump Sympathisanten sehen ihn in allen drei Debatten vorne, und die Clinton Anhänger vice versa. Aber representativ ist das eben nicht.

Donald Trump ist zweifellos ein Selbstdarsteller, einen Menschentyp, den
man im deutschsprachigen Raum wohl eher negativ sieht.
Bei den Amis ist das aber anders, dort sind Siegertypen gefragt.

Trump brachte allerdings das Kunststück fertig seine Prahlerei mit
realistischem Blick auf die Wirklichkeit zu verbinden.
Clinton wirkte weitestgehend hölzern, wenngleich oftmals souverän.
Nur muß man die Souveränität auch an den Taten messen und da schlug
Trump permanent auf den richtigen Sack, denn Clinton ist seit Jahrzehnten
in der Politik und hat so gut wie nichts bewirkt, hinsichtlich ihrer
angekündigten neuen großen Taten.

Trump bewundert die Clintons in diesem Interview:

“I think she is going to go down at a minimum as a great senator. I think she is a great wife to a president.”

“You know you look at the country then. The economy was doing great. Look at what happened during the Clinton years. I mean, we had no war, the economy was doing great, everybody was happy. A lot of people hated him because they were jealous as hell. You know people get jealous and they hate you.”

http://www.mediaite.com/online/trump-in-08-clinton-was-great-senator-people-who-hate-bi...

Das war natürlich bevor er selber auf den Thron wollte und somit den Hals wendete. Wie das halt so üblich ist.

Ich kenne das amerikanische Wahlsystem nicht, wo wohl Wahlmänner eine
wesentliche Rolle spielen (was immer das heißt) und vermute, daß man mit
allen Tricks Killary inthronisieren wird, denn sie steht für die
Wallstreet und die Ostküste.
Beim Volk vermute ich eine Mehrheit bei Trump, weil er verspricht – ob
er es dann auch wirklich tut, ist eine andere Frage – das korrupte System
aufzubrechen.

Im Moment hätte er keine Chance. Aber man weiss ja nicht, was noch zum Vorschein kommt.

Ich hoffe auf Trump, weil mit Killary ein großer Krieg wahrscheinlich
wird.
Das ist selbst einem Systemling wie Augstein inzwischen aufgefallen.
Ich fürchte aber, daß es USrael erneut schafft eine ihrer Marionetten an
die Strippen des Weißen Hauses zu binden, denn das schwer angeschlagene
Finanzsystem braucht zwingend einen neuen Krieg.

El_mar meint, dies sei das letzte, was das Kartenhaus gebrauchen könnte.
Das sehe ich genauso.

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=417681

mfG
nereus

Grüsse, Zara


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