Hundeelend in Griechenland – die andere Seite

Leserzuschrift, Freitag, 21.10.2016, 19:45 (vor 3426 Tagen) @ Gaby3359 Views

@Gaby,

bewundernswert Dein Engagement für Hunde und Mensch. Ich jedoch spende nichts, weil ich anlässlich einer Motorradtour die andere Seite des "Hundeelends" dort miterlebt habe:

Die Griechen haben sehr lange Sommerurlaub, bis über zwei Monate, und lassen in der Tat ihre nicht registrierten Tiere vor Ort, wenn sie abreisen.

Fehlende Nahrung veranlasst die Tiere, sich in Rudeln verwildert zusammen zu finden und gemeinsam auf "Futtersuche" zu gehen.

Es geht von solchen Rudeln, bestehend aus bis zu ca. über 100 Tieren eine konkrete Gefahr für Leib und Leben der dort ansässigen Bevölkerung aus.

Um dieser Gefahr Herr zu werden, finden sich im Herbst nach den Ferien immer Jäger zusammen, die sich zu den Tieren begeben und diese bedauernswerten Kreaturen erschießen. Auch der Straßenverkehr dort fordert viele Hundeleben.

In der von mir bereisten Region Chalkidiki/Olympias ist der Bestand an verwilderten Hunden derart reduziert, dass keine privaten Fütterungsaktionen notwendig sind oder jemals waren.

So eine durch Spenden finanzierte Hundefutterstation ist vergleichbar mit einer wilden Müllhalde. Wenn nicht sofort eine geringe Menge illegal Entsorgtes entfernt wird, ist innerhalb von wenigen Tagen mit einer riesigen Müllhalde zu rechnen.

Insofern könnten die Zuwendungen an den Wohnwagenbewohner innerhalb kurzer Zeit in ein großes Schwarzes Loch münden.

MfG

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