Märchen von einem der auszog, das Fürchten zu lernen

Ötzi, Freitag, 21.10.2016, 10:43 (vor 3427 Tagen) @ Gaby3762 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 21.10.2016, 11:00

Kann mir jemand erklären, was an einem Hund wertvoller sein soll als an einem Schwein?
Intelligenz, Schmerz- und Trauerempfinden zwischen Schwein und Hund dürften sich etwa die Waage die halten.
Auf den treudoofen Blick der Hunde darf man halt nicht hereinfallen.

Wenn ich in der Nähe unseres Tierheims spazieren gehe, habe ich grundsätzlich ein Messer in der Tasche. Einmal ist mir dort ein entlaufener Schäferhund hinterhergelaufen, damals war ich noch unbewaffnet. Wahrscheinlich wollte er ein Rudel mit mir bilden, jedenfalls musste ich die Polizei rufen. Und das Gebell und die Kulisse, wenn man am Tierheim vorbeigeht, hat sowas von Grimms Märchen "Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen".

Warum ich dort spazierengehe? Bis auf das Tierheim ist es die schönste Gegend in der Nähe.
Eigentlich sollte man mit ausgeklapptem Kampfmesser an Hundebesitzern vorbeigehen und dabei beruhigen "ich tue nichts, ich bin wohlerzogen".

Was ich einfach nicht verstehe: Warum schläfert man nicht benötigte Hunde nicht einfach ein? Mit Nutztieren macht man es genauso.

Auf emotionale Antworten ohne Argumente werde ich nicht antworten.


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