Glaube nicht an einen Finanz-Tsunami im Fall der Pleite

Revoluzzer, Freitag, 16.09.2016, 14:17 (vor 3454 Tagen) @ nereus7625 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 16.09.2016, 14:26

Hallo Nereus

Wenn die DeuBa an diesen Forderungen zu Grunde geht, dann wird sehr sehr
viel eingerissen und an der Ostküste wird es einen finanziellen Tsunami
geben, der den "sprichwörtlichen" von Fukushima zu einem kleinen Badeunfall degradiert.
Die Deutsche Bank hängt ganz tief drin in der Derivateblase

Die Derivategeschäfte heben sich weitgehend gegenseitig auf (glaube, das hatten wir mal hier im Forum, das Nettorisikovolumen war relativ gering).

Viel wahrscheinlicher ist folgendes Szenario:

- Man wickelt die DB per Aufteilung / Fusion einfach ab oder Filetiert den Laden nach der Pleite.
- Die werthaltigen Teile landen entweder bei den Franzosen / Spaniern oder bei GS & Co.
- Die Verlustbringer bleiben beim Deutschen Steuerzahler (wegen Systemrelevanz und so).
- Begleitet wird das Ganze durch bedeutungsvolle Worte und vielleicht ein paar Beschlüsse der EZB.

Mein Eindruck ist, dass da die fette, gut gemästete Sau DeuBa zur Schlachtung vorbereitet wird. Mein persönlicher Favorit ist, dass die werthaltigen Teile bei spanischen Banken landen, die sich dadurch sanieren (gleiches Modell wie bei Hochtief).

Einen Finanz-Tsunami könnte es m.E. nicht durch den Fall an sich geben, sondern wenn, dann nur durch Sekundäreffekte, dass z.B. das öffentliche Vertrauen in den Euro zusammenbricht - aber das sehe ich (leider) noch nicht.

Revo.


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