Volle Zustimmung

Balu, Montag, 25.07.2016, 18:50 (vor 3502 Tagen) @ re-aktionaer4241 Views

meine Frau, 49, und ich, 57, denken schon seit vielen Jahren, unabhängig von der aktuelle Thematik darüber nach, wo wir ein neues Nest bauen könnten. Ob P, S, etc. wir wären Ausländer und würden dies auch nach 20 oder 30 Jahren noch sein, ohne familiären Hintergrund, landestypische Moral, Ethik, eben all das, was man, wie der Volksmund so schön sagt, mit der Muttermilch aufnimmt.

Wir sind immer wieder zu dem Schluss gelangt, dass wir da, wo wir sind, ganz gut aufgehoben sind. Fernab von den sog. Ballungszentren, die wir auch einige Jahrzehnte genießen durften mit ihrem Kulturangebot, ihrem Angebot generell, aber wir sind beide Landkinder und wir wohnen seit vielen Jahren auf dem Land. So schön, so idyllisch, so ruhig, so fernab von allen Problemen, dass ein Nachbar schon meinte, man dürfe dies niemandem erzählen, sonst wolle jeder hier hin.

Nun haben wir auch nur wenige bis keine Kontakte zum Gemeinwesen, welches mit Kulturbereicherern bereichert wird, keinen Bezug mehr zu Schulen, etc., was es uns sicher erleichtert und vielleicht die Brille ein wenig rosa färbt.

Gleichwohl verfolge ich die Geschehnisse, u. a. hier im DGF, sehr intensiv und sie stimmen mich traurig und nachdenklich. Was muß noch geschehen, bevor der Mob sich erhebt und es zu Pogromen kommt? Ist alles inszeniert um aus der EU eine Stasi-Republik zu machen? Es spielt keine Rolle, wer die Situation verloren gibt, hat auch ohne Kampf schon verloren. Hingegen, wer kämpft hat immer noch die Chance.

In den letzten Jahren waren wir sehr häufig in Brasilien, im Süden, wo seit rund 150 Jahren sehr viele Deutschstämmige leben. Es gibt dort deutsches Brauchtum, es wird deutsch gesprochen, es gibt deutsche Kultur. Aber auch diese Region ist keine Alternative zu DE, jedenfalls nicht für mich, als alternder Mann, der seinen wirtschaftlichen, körperlichen Zenit überschritten hat, und dank seiner Hochschulausbildung Brasilien keinen oder kaum einen sinnvollen Nutzen bringen kann.

Auch in den "deutschen" Dörfern gibt es marodierende Banden die umherziehen, ganz zu schweigen von den Großstädten wie Porto Alegre. Die Häuser auf dem Land und in der Stadt wirken wie Festungen, für mich als Deutscher vom Lande, ein groteskes Bild. Nein, ich bleibe hier und werde mich wehren, falls mir einer zu nahe auf die Pelle rückt und ich werde so bald als möglich diesem Staat einen Teil seiner Finanzierung entziehen und nicht nur diesem Staat, auch allen Institutionen.

Mit 60 ist Schluss, bis zur Zwangsverrentung mit 63 werde ich mir einen Teil der von mir geleisteten Finanzierung dieses Sozialstaates für Dritte und Fremde, wieder holen. Ein überflüssiges Seminar hier, eine zum Scheitern verurteilte Weiterbildungs- und Wiedereingliederungsmaßnahme dort, entlastet die Arbeitslosenstatistik, verlängert das ALG 1 und läßt mich vielleicht das ein oder andere tatsächlich noch lernen und nutzen.

Auswandern ist keine Alternative für uns, wir bleiben und werden unsere Scholle verteidigen. Unsere Reiseerfahrungen haben uns gezeigt, dass es woanders nicht einfacher oder gar besser würde.

Für junge Leute gilt hingegen, lernt einen gescheiten Beruf, am besten ein Handwerk, aber richtig und geht dann hinaus in die Welt und sucht euch euren Platz. In Süd-Brasilien bspw. findet jeder Aufnahme, der was kann und bereit ist was zu tun und das ohne Kulturschock und mit guten Möglichkeiten sich über die Dauer seines Lebens dort zu assimilieren.
Traut euch!

Gruß
BAlu

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Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.


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Wandere aus, solange es noch geht.