Situationsbericht eine 52-jährigen Familienvaters aus München / Deutschland im Jahre 2030
Liebes Forum,
folgende Zeilen eines 52-jährigen Vaters von zwei halbwüchsigen Kindern sind vielleicht interessant für Sie und ich lade ausdrücklich zu Kommentaren ein.
Mein 13-jähriger Sohn geht in die siebte Klasse einer Realschule im Münchner Nordwesten und ein Klassenkamerad wurde am Freitag von einer Kugel schwer am Hals verletzt, befindet sich jetzt aber auf dem Weg der Genesung. Per WhatsApp wurden die Klassenkameraden sehr schnell in Kenntnis gesetzt, was natürlich für die in der Regel behüteten Kinder ein riesiger Schock war, da sich beinahe alle auch mehr oder weniger oft an Samstagen im OEZ treffen.
Die beiden Klassenlehrerinnen wussten Bescheid und so wurde heute natürlich nur darüber gesprochen, es war aber KEIN Psychologe anwesend, hatten wohl wichtigeres zu tun.
Ich selbst empfinde eine große Ohnmacht bei den Geschehnissen der letzten Tage. Da mir schon früh schwante, dass es für meine Kinder in einer Großstadt eventuell einmal unangenehm im öffentlichen Raum werden könnte, schickte ich meine Kinder ab Schulbeginn zum Taekwondo und in zwei, bzw. vier Jahren werden sie den schwarzen Gürtel haben, was ihnen gegen eine Messerattacke,aber nicht gegen eine 9mm oder eine Rucksackbombe helfen wird.
Sie können sich alle meine "Begeisterung" über unsere neue "buntere, reichere und interessantere" Republik vorstellen.
Sollten Politiker und/oder Politberater mitlesen, wird es jetzt interessant für Sie:
Da ich der in den letzten Jahren und besonders letztes Jahr
stattfindenden Migration sehr skeptisch gegenüberstehe auf Grund der drastischen Veränderung der relevanten Alterskohorten, versuchte ich meine Tochter (zweimalige Gewinnerin des Mathematik-Känguru-Wettbewerbs in der Grundschule) und meinen Sohn -auch mathematikbegabt - mental darauf vorzubereiten, dass sie ihre schulischen Leistungen und ihre spätere Ausbildung hinsichtlich einer möglichen späteren Auswanderung in die Five Eyes optimieren.
Während meine Tochter dies schon ein wenig verinnerlicht hat, sträubte sich mein Sohn gegen die von mir an die Wand gemalte mögliche Zukunft Deutschlands. Das hat sich seit vergangenem Freitag geändert.
Wie Deutschland im Jahre 2030 aussehen wird, wenn nicht nur die benötigte qualifizierte Zuwanderung ausbleibt, sondern die einheimischen jungen Talente vermehrt fliehen, weil sie immer größere Mengen von "Schutzsuchenden" finanzieren sollen, aber gleichzeitig in Gefahr sind, von diesen angegriffen, sexuell belästigt, vergewaltigt oder gar getötet zu werden, mag ich mir gar nicht vorstellen.
Ich selbst war diesem Staat gegenüber immer loyal. Er ermöglichte meinen Eltern und mir einen immensen sozialen und finanziellen Aufstieg. Mein Onkel war der erste Akademiker in der Verwandtschaft, ich der erste mit Promotion. Vier Jahre diente ich in der Bundeswehr als zuletzt Sanitätsstabsoffizier. Ich bin in der glücklichen Lage, zu den ominösen "1%" zu gehören, leider nicht zu den "0,1Promille", die tatsächlich immer gemeint sind.
Warum wandere ich nicht aus? Mich "alten Sack" braucht keiner, außerdem kann ich diesen Bruch meinen Kindern nicht antun. Ich bin aber in die innere Emigration gegangen und zahle seit zwei Jahren keine direkten Steuern mehr. Außerdem wähle ich seit wenigen Jahren alternativ, früher die Partei der Freiberufler. Für meine Kinder sehe ich nur eine positive Zukunft in der äußeren Emigration und hoffe noch auf acht stabile Jahre, damit meine Kinder aus dem Gröbsten raus sind.
Wenn Leute wie ich (Hasso und DT scheinen aus ähnlichem Holz geschnitzt) in nennenswerter Anzahl negativ gegen die verantwortlichen Politiker und ihre Entourage sind und die talentiertesten Kinder ihr Glück woanders suchen, wünsche ich allen, die dieses heutige System mit ihrer Wählerstimme unterstützen viel Glück für die Zukunft und beim Einfordern ihrer zukünftigen Ansprüche. Die "geschenkten Fachkräfte" werden diese sicher freudig erfüllen.
Kommentare - vor allem optimistischere - sind erwünscht.
Vielen Dank an die Betreiber dieses wunderbaren Forums