Das Wissen und die nötigen Einrichtungen

Leserzuschrift, Dienstag, 19.07.2016, 18:52 (vor 3518 Tagen) @ Martin3334 Views

Eine A-Bombe zu nutzen (scharf machen), heißt ja vermutlich nicht viel mehr, als den Code einzugeben und noch ein paar Schalter umzulegen, das geht schnell.

Zerlegen dagegen: "..entsprechendem Werkzeug und Kenntnissen", da liegt der Hund begraben.

Mal rein mit dem vernünftigen technischen Sachverstand betrachtet:
Zu einem derart gefährlichen Produkt gehört auch ein Selbstzerstörungsmechanismus, allein schon, um die Gegenseite am Know-How-Klau zu hindern (die wurden ja im Kalten Krieg konstruiert). Die Konstrukteure haben solche Situationen bestimmt einst gründlich diskutiert und entsprechende "Überraschungen" eingebaut, damit eine Beute A-Bombe auch für Schrauber wertlos bleibt, d.h. zu einem Himmelfahrtskommando wird. Die enthält ja auch eine Menge chemischen Sprengstoff. Eine plötzlich eingeleitete Verpuffung des spaltbaren Materials wäre so eine ganz böse Überraschung. Für den Hersteller existiert dann ein Service-Code, mit dem der Selbstzerstörungsmechanismus zum Zerlegen gesperrt werden kann. Derartige Details gehören natürlich zu den höchsten Staatsgeheimnissen und alle, die hier zu den Insidern gehören, werden bestimmt rund um die Uhr überwacht.

Selbst wenn es jemand schaffen sollte, lebend an das spaltbare Material zu kommen und es sicher zu handhaben (bei dem man dann erst mal herausfinden müsste, um was es sich handelt), dann fehlt in der Türkei nach allem was bekannt ist noch viel Wissen und entsprechende Einrichtungen, um eine A-Bombe hinzubekommen. Testen muss man so ein Ding dann auch erst noch, was ja nicht unbemerkt geht, wie man an Nordkorea sieht. Solange es die Türkei ohne fremde Hilfe nicht mal schafft, eine am Weltmarkt konkurrenzfähige Waschmaschine zu konstruieren und zu fertigen...

Gruß Wolfi


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