Und Herr Spahn - ein waschechter Transatlantiker - bestätigt meine These

nereus, Montag, 18.07.2016, 16:24 (vor 3513 Tagen) @ nereus7627 Views

Kaum etwas ist unpopulärer, als einer Machtübernahme durch das Militär das Wort zu reden. Das zeigt sich einmal mehr in den Reaktionen vor allem in Europa und den USA auf den Versuch von Teilen der türkischen Streitkräfte, das Land vor dem finalen Rückfall in die islamische Despotie zu retten. Doch gerade weil es unpopulär ist, wird sich dieser offenbar gescheiterte Versuch als vermutlich letzte Chance erweisen, die Türkei auf einem pro-westlichen, demokratischen Kurs zu halten. Denn das Militär setzte nicht an, einen demokratisch legitimierten Präsidenten zu beseitigen – es trat an mit dem Ziel, die untergehende Demokratie der Türkei vor der Diktatur zu retten, das islamisch geprägte Land vor dem absoluten Zugriff durch islamische Fundamentalisten zu bewahren.
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Mit diesem Scheitern der Bewahrer eines demokratisch-laizistischen Staatswesens wird die Türkei nun in den Abgrund gehen. Erdogan, der Zeit seiner Machtausübung genau dieses Szenario einer Machtergreifung durch das Militär als die größte Gefahr für sein islamstaatliches Ziel begriffen hatte, wird nun den finalen Anlass haben, die ohnehin schon zur Präsidialdiktatur gewandelte Türkei in einen islamischen Sultansstaat zurück zu verwandeln.

Quelle: http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/vertane-chance-tuerkei-blickt-in-den-abgrund/

Was sagt man denn dazu?
Damit widerlegt der fanatische Vasall die VT, Erdogan hätte selbst den Putsch inszeniert.
Danke für diesen Tip!
In Rage redet man sich schon mal um Kopf und Kragen, nicht wahr?[[freude]]

Längst schon hat Erdogan entschieden, dass sein Platz in der Welt an der Seite der Despoten wie Russlands Putin ist. Deshalb suchte er nicht nur jüngst den Ausgleich mit dem Russen, sondern begann sogar damit, auf seinen langjährigen Hassgegner Assad in Syrien zuzugehen.
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Wenn Erdogan nun beschließen sollte, zu Lasten von Kurden, Armeniern und Aserbaidschanern einen neuen Deal mit Putin einzugehen – dann ist nicht einmal mehr auszuschließen, dass die gesamte NATO-Logistik der Türkei in die Verfügung der Russen übergeht. Getreu nach dem Motto „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“ könnte Erdogan feststellen, dass seine Diktatur von Putin mehr gelitten wird als vom Westen. Und da dessen Touristen ohnehin schon scharenweise dem All-inclusive-Billigurlaub an der anatolischen Mittelmeerküste Adieu gesagt haben, könnten die Russen Erdogans letzter Notanker sein. Putin wird dazu bereit sein – wenn der Preis stimmt, den Erdogan von Diktator zu Diktator zu bezahlen bereit ist.

Das sind die grauenvollen Träume der Transatlantiker.
Die Machtverhältnisse beginnen sich zu verschieben und das völlig überschuldete Altreich verliert an Einfluß.
In der Ukraine latschen gerade Hunderttausende nach Kiew und im Oktober wählt Österreich blau.
Es läuft einfach richtig Scheiße für das Kartell.

Da wird man wohl demnächst notwendigerweise zu größeren „Aktionen“ greifen müssen. [[kotz]]

mfG
nereus


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