"Schweingerl" (ed.)
Wenn die 390 Mias für die Russen wertlos werden, dann knallen die
Handfeuerwaffen natürlich zu allererst in Ami-Land selbst, denn wenn der
US-Dollar wertlos werden sollte, dann stehen zunächst einmal die
Emittenten des Greenbacks an der Frontlinie.
Wer denn auch sonst?
Hallo nereus!
Das stimmt natürlich.
Aber selbst wenn es sich um Nettowährungsreserven handeln sollte, also um "unverplantes", "zusätzliches" Geld, die russische Regierung hätte das doch nicht im Sparschwein versauern lassen?
Der nächste Blick der russischen Regierung geht in Richtung China. Können die noch ihre Verbindlichkeiten erfüllen?
Aber das ist schon zu weit gedacht, denn: Fährt der russische Staat überhaupt verschuldungsfrei? Müsste also dieses "unverplante", "zusätzliche" Geld nicht vielmehr dazu genutzt werden, die Schulden zu tilgen?
Erst stellst Du auf die gigantische Goldaufwertung ab, die den Russen das
Genick brechen könnte, die ich dann mit den Goldreserven und der
Goldproduktion hoffentlich
entkräften konnte.
Gold ist eine gute Idee, aber es würde vermutlich trotzdem zu großen Verwerfungen in Russland kommen.
Das Gold müsste im Verhältnis zum Rubel bewertet werden, ohne den Dollar als Referenz. Rohstoffe wären da, aber die Städte in dieser Form 'schwer' zu halten. Man könnte es als eine tektonische Währungsumwelzung umschreiben - in jedem Fall sehr turbulent.
Es grüßt der
Rybezahl.
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