Bulgarien spielt auch nicht mit.
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article156358027/Steinmeiers-beispielloser-Akt-de...
Hi,
also hier wird dem Beobachter folgende Lage gezeichnet. Erdogan hat eingesehen, dass mit dem Abschuss der russischen SU-24 er einen riesengrossen Fehler gemacht hat.
Mit der Absetzung Davutoglus will Erdogan, den Schwarzen Peter Davutoglu zustecken.
Hier am Schwarzen Meer gibt es ein Vertrag von Montreux. Und dieser sagt, dass kein Nichtanreiner-Staat laenger als 3 Wochen sich im Schwarzen Meer aufhalten darf.
Das ist ein Problem fuer die USA. Denn, um die Saebeln zu rasseln, muss man anwesend sein. Bloss weder die Russen noch die Tuerken wollen an diesem Vertragswerk was aendern.
In Bulgarien sind 2500 Amis stationiert. Und deren Absicht ist, Erdogan zu beseitigen, das weiss Erdogan genau. Deswegen ist er sich bewusst, dass der Abschuss der SU-24 ein Fehler war.
Ausserdem will Erdogan nicht, dass die Nato im Aegaeischem Meer herumfaehrt, da er dann seine Migrantenstroeme nicht so leicht dirigieren kann. Ueberhaupt will Erdogan die Nato nicht dort. Er will die Anreinerstaaten des Schwarzen Meers als eine Flottille aufbauen, um Russlands Zugang zum Mittelmeer zu sperren.
Damit er eine Gegenposition zu Russland aufbauen kann.
Bulgariens Ministerpraesident hat allen Regierungsministern angedroht, dass wer fuer eine Nato-gefuehrte Flotte im Schwarzen Meer sich ausspricht, den wird er als erster auf ein solches Nato-Schiff verfrachten. Die Nato-gefuehrte Flotte ist eine Idee des rumaenischen Praesidenten, der hier kuerzlich weilte.
Der bulgarische Ministerpraesident hat dies als Kriegsspiele gegen Russland bezeichnet und die Absicht der Rumaenen offengelegt. Damit also hat er sich gegen Nato-Basen am Schwarzen Meer ausgesprochen, was im Interesse Russlands ist und auch der Tuerkei.
Die Tuerkei fuehlt sich als Grossmacht und glaubt, dass ein Buendnis mit der Ukraine eine starke Position gegen Russland bedeutet.
In Bulgarien gilt schon seit dem deutschstaemmigen Koenig Boris III (ein Sachsen-Coburg Gotha), dass die Politik Bulgariens dem Motto folgen soll; immer mit Deutschland aber nie gegen Russland.! Dies war bis jetzt nicht gerade von Vorteil, nur so dachte man vor 100 Jahren.
Und so bleibt es spannend, wer die Oberhand gewinnt. Die USA sind aber bestimmt nicht erfreut.
Gruss