Hat zwar nicht direkt mit deiner Anekdote zu tun, aber indirekt?

Mephistopheles, Datschiburg, Freitag, 10.06.2016, 20:04 (vor 3543 Tagen) @ Gaby2947 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 10.06.2016, 20:13

Moin,

noch als Nachtrag. Hier in Saloniki wohnt ein "Bauunternehmer", der in der
Stadt mit EU-Kohle Radwege gebaut hat. Gesamtkosten 11 Mio Euro. Reale
Kosten: 2 Mio Euro. Der Rest ist auf ein Offshore-Konto gewandert.

Dafür ist er sogar vor Gericht und in den Bau gegangen. Verknackt wurde
er für 20 Jahre. Das war im Sommer letzten Jahres. Dann hat er sich mit
einem Brief an die richtigen Stellen gewandt: Er würde das nicht mehr
aushalten und würde Weihnachten gerne wieder - und von da ab auf Dauer -
bei seiner Familie sein. Wenn man das nicht möglich machen würde, würde
er die Liste mit den Namen veröffentlichen, die mindestens genau so viel
abgesahnt hätte und womit. Der Mann ist mit einem Hubschrauber aus dem
Knast direkt nach Hause geflogen. Ende der Geschichte.

Heute bei Telepolis.
Korruption scheint manchmal lebensgefährlich zu sein.
(Wurde da etwa einer gehaidert?)

Tod eines skandalumwitterten griechischen Verlegers. War es Mord?
aus dem Artikel:
Im August 2007 wurde er für viele überraschend vom damaligen Gesundheitsminister der Nea Dimokratia und jetzigem EU-Kommissar für Migration, Dimitris Avramopoulos, ins Direktorium des staatlichen Psychiatrischen Krankenhauses Athens berufen. Nachdem diese Besetzung des Postens durch Mavridis für Aufruhr sorgte, gab er öffentlich an, auf sein Salär zu verzichten. Den Platz im Direktorium behielt er jedoch weiterhin.

Keine seiner Publikationen erreichte im Kioskverkauf einen größeren Absatz als jeweils knapp 1000 Kunden. Trotzdem war Mavrikos finanziell sehr erfolgreich. Er erhielt für alle seine Publikationen von staatlicher Seite und von Banken Werbeaufträge, die in keinem Verhältnis zur jeweiligen Reichweite lagen und die den Werbeetat für vielfach erfolgreichere Zeitungen bei Weitem überstiegen.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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