da fehlt noch ein Punkt

Kaladhor, Münsterland, Mittwoch, 25.05.2016, 08:48 (vor 3552 Tagen) @ tar1820 Views

Hi tar,

ich würde noch einen weiteren, vierten Punkt mit aufnehmen.

Die ganzen Schüler-Austauschprogramme haben sicherlich auch nicht gerade unerheblich zum Frieden beigetragen. Wer die Menschen und deren Mentalität auf der anderen Seite der Grenze kennengelernt hat, ist nicht mehr so einfach "aufzuwiegeln" und für plumpe Propaganda emfänglich.

Man überlege einfach mal, welches Vokabular bspw. früher gegenüber den Franzosen hier in Deutschland Verwendung fand, wie oft vom Erzfeind die Rede war. Das ist mittlerweile nahezu verschwunden.

Zu diesem Punkt zählen dann auch die diversen Städtepartnerschaften hinzu, auch eine Erfindung der Nachkriegszeit. Es wurde dadurch eine Verbundenheit mit Menschen anderer europäischer Länder aufgebaut, die nicht mehr so einfach zu zerstören ist.

Sicherlich gibt es auch heute noch auf allen Seiten Unverbesserliche, aber diese werden von Jahr zu Jahr weniger. Wirkliche Ablehnung bekommen eigentlich nur noch Regierungsorgane zu spüren (siehe Merkel in Griechenland), weniger aber die eigentliche Bevölkerung.

Grüße,
Kaladhor

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Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!


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