Ich war vor einigen Jahren in Bratislava,

Balu, Sonntag, 24.04.2016, 18:08 (vor 3580 Tagen) @ modesto2353 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 24.04.2016, 18:23

es war schon im 21. Jh.

Mit fiel auf, dass Stadtbild und Jugend durchaus auch woanders hätte sein können. Restaurierte Altstadt, ein paar Vorzeige-Cafés, Einkaufs-Malls, Hotelketten.

Es hätte eine Stadt mit Menschen in Spanien, Portugal, Italien, Kroatien etc. sein können, ja sogar die Jungen der brasilianische Mittelschicht lassen sich kaum mehr von anderen Bevölkerungsgruppe unterscheiden.

Dazugehören, Dabeisein, dafür wird jede Individualität aufgegeben. Unsere Kids, sie sollten es mal besser haben und sie haben es besser. Sie haben keine wahren, wirklichen Bewährungsproben mehr, sie haben nur noch im Hamsterrad zu treten, mal grüne, mal rote, mal schwarze, mal braune Sprossen, das sind die Abwechslungen in ihrem Leben. Und da wundern wir uns, über Autorennen in der Stadt, S-Bahn-Surfer, Drogendealer auf jutub....

Leben ist eben nicht nur Vegetieren, das ist aber die Essenz aus dem Anspruch, unsere Kids sollen es mal besser haben. Alle Steine sind weg geräumt, aber die wirklich großen Felsen sind inzwischen sogar armiert und betoniert. An die haben wir uns nicht ran getraut, weil es ging uns ja gut, 30, 40, 50, 60 Jahre im WiWula (Wirtschafts-Wunderland) D´schland.

Gruß
BAlu

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Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.


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