Richtig erkannt - die Alten sterben - die Jungen kennen es nur so.
Wir Mittelalter und Greise leiden, weil wir uns erinnern.
Wenn alle Gesetze und Verordnungen global gelten, wird das tägliche Leben
dann einfacher und bezahlbarer, unbürokratischer - und dafür geben unsere
Nachkommen die Individualität auf?
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Du kannst ja sehr gut in den USA sehen, was auf Europa zukommt. Gute Schulen und Universitäten nur noch "privat". Studienabschlüsse nur noch nach dem Namen der Universität "werthaltig" oder nicht. Alle möglichen Studienabsolventen in prekären Job-Verhältnissen "unterwegs" (Mc Do.). Das betrifft auch viele Professoren (von $ 25,00 pro Stunde habe ich bereits gelesen). Auf Stundenbasis "beschäftigt" und zwischen den Universitäten hin und her fahrend, kann man das auch nur noch als prekär bezeichnen. Die Situation der Ärzte in den USA soll so sein, dass viele die Praxis aufgeben und sich in anderen Berufen engagieren, weil sie nicht mehr über die Runden kommen. Wie sich die Sache mit den "Zeltstädten" entwickelt hat, kann ich nicht sagen, denn ich habe darüber nichts mehr gelesen.
Allerdings ist wohl der Bau und der Erwerb von "tiny houses" dort inzwischen ein Trend. Häuser aus Holz (oft auf Rädern) mit einer Grundfläche von 10 m2, Bett unter dem Dach, Küche, WC, Dusche, Stauraum. Findet man alles auf Youtube. Hochinteressant und z.T. sehr kreativ. In der Regel als Resultat von Arbeitslosigkeit, Zukunftsangst und/oder dem Wunsch endlich aus dem kaum noch zu bewältigenden Hamsterrad aussteigen zu können. Selbst Familien mit Kindern leben in so winzigen Häusern. Was nachdenklich macht, denn es scheint zu funktionieren, wenn die Menschen nicht asozial sind. Das aber ist die "neue Generation" der Bewohner von "tiny-houses" in der Regel nicht. Alles tip-top und in Ordnung, nur auf sehr kleiner Flamme. Vieles "off the grid". Man schaut, was man WIRKLICH braucht! Allerdings las ich auch bereits, dass für diese tiny-houses inzwischen bereits "Gesetze" in Planung sein sollen, die einen "Mindestwohnraumanspruch" zementieren sollen. Schließlich braucht der Staat Schuldner und die Besitzer der tiny-houses sind wohl in der Regel schuldenfrei.
Ansonsten kannst Du herumschauen und du entdeckst überall, wie jeder vom anderen irgendwie leben will. In Spanien habe ich das sehr krass erlebt. Jeder Mensch wurde daraufhin taxiert, was man an ihm wohl "verdienen" könne.
Auch nicht besser, als die ganz primitiven Schichten, die sich das Kinderkriegen bezahlen lassen.
Die exorbitante Geburtenexplosion (auf Teufel komm heraus) in Afrika braucht man ja nicht mehr zu beschreiben. Niemand beschäftigt sich damit. Ob man damit rechnet, dass sich dieses "Problem" von alleine erledigt, wenn es wärmer wird?
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