Handeln mit Vorsatz
Der Logik nach wäre es also rechtens, sich hinzustellen und zu sagen: Ich zeige euch jetzt mal etwas Verbotenes.
Darauf hin geht der Moderator zur Seite und erschießt jemand wahllos aus dem Publikum.
Und das wäre dann rechtlich geschickt eingefädelt, weil er hat ja gesagt, dass es nicht erlaubt ist.
Es ist nun mal der Sinn von Recht und Gesetzen, festzuhalten, was man denn darf und was nicht. Alles natürlich diskussionswürdig. Aber wer weiß, dass eine Handlung nicht erlaubt ist, sie dennoch begeht, handelt schlichtweg mit Vorsatz. Und auch so eine Traube des öffentlich-rechtlichen Rundfunks steht nicht über dem Gesetz. Wäre ja noch schöner.