Hätte mich auch gewundert
Weil die Kerle in Rumänien selbst rechtlich nicht tätig werden dürfen. Das ist sehr kompliziert, da müssen sie sich mit einem rumänischen Rechtsanwaltsbüro zusammentun und die Kerle wissen schon, was sie verlangen, wenn die Deutschen im Spiel sind.
Wenn sie dann was wollen, dann müssen sie in Rumänien über das rumänische RA-Büro prozessieren, und das kann Jahre dauern, - mit völlig ungewissem Ausgang.
Aber Du bestätigst mir das, was ich auch im Umfeld vomn meinem Bekannten gehört habe: Der Junge aus dieser Familie, die aus Siebenbürgen stammt, hat natürlich viele Freunde, die hier geboren wurden. Im privaten Bereich, im Betrieb, zusammen mit anderen Lehrlingen (er ist in der Ausbildung), usw.
Von denen hat er ja die Tips bekommen. Nur- die kriegen keine Schreiben vom Anwalt. Da werden schon diejenigen herausgelesen, die einem gewissen Klientel angehören, - vor allem die, die sich nicht so auskennen.
Deshalb meine ich, dass das Ganze Methode hat, - und irgendjemand denen die Adressen verkauft. Weil vom Namen her läßt sich das nicht erkennen. Die sehen dann, welche Namen sie vom Provider bekommen können und wessen Name sich da mit der Liste z.B. der vor einer gewissen Zeit hier zugewanderten Deutschen deckt. Und dann werden die Schreiben losgelassen.
Trefferquote denke ich, so im 2/3- Bereich. Ich kenne die Mentialität der Deutschen aus Rumänien. Besser bezahlen, als Ärger zu riskieren. Mein Bekannter ist eine Ausnahme, weil er gelernt hat, mich bei Problemen, mit denen er nicht zurechtkommt, erst mal zu fragen.