Einen Königsweg gibts (noch) nicht
Hallo Nico,
ich habe mich mit der Frage auch schon beschäftigt und man wird keine eindeutige Empfehlung erwarten können bzw wird diese von dem Menschen abhängen, von dem man sie bekommt. Die Szene ist hier ziemlich gespalten.
Tatsache ist: der gelbe Schein ist keinesfalls das Allheilmittel, für das die Befürworter ihn immer propagieren! Dann soll doch bitte mal eine Liste mit all den Wundern erstellt werden, die geschehen sind, nachdem einer den Gelben aus der Tasche gezogen hat um seine "Rechtsstellung" zu verbessern. Diese Liste gibt es nicht und sie wird es auch nicht geben.
Art. 10 EGBGB
(1) Der Name einer Person unterliegt dem Recht des Staates, dem die Person angehört.
Wenn "ich" jetzt den Staat bitte, mir zu bescheinigen, dass "ich" ihm (dem Staat) angehöre, so unterliegt meine "Person" dem Recht dieses Staates. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und genau das macht den Gelben so umstritten. Was wurde nun gewonnen? Lass mal alles weg mit 1913 und Deutsches Reich etc. Was gewinnst Du?
Den Ahnennachweis für sich selber zu führen und griffbereit zu haben, ist keinesfalls ein Fehler.
Ich möchte nicht ausufern, aber es gibt ja noch andere Wege, sich aus dem System zu befreien. Handelsrecht (UCC), die Freeman on the land - Bewegung (Joe Kreissl) usw. All diese Bemühungen sind unglaublich wichtig, weil sie unser Denken öffnen. Weib/Mann und Person sind verschiedene Schuhe! Wer das mal einigermaßen verstanden hat, ist einen Riesenschritt weiter. Das "positive" Recht ist Fiktion. Die Person ist eine fiktive Spielfigur auf einem Spielfeld. Das mal als Kernaussage. Lässt sich im jur. Wörterbuch glasklar nachlesen.
All diesen Wegen ist gemein, dass es keinen "leichten" Pfad aus dem System gibt. Es wäre eine Illusion etwas anderes zu glauben. Ein Königsweg wäre längst publik. Es sind die kleinen Schritte, die uns voranbringen.
Grüße - Friedrich