Tumulte auf Samos gestern
Moin,
gestern müssen sich heftige Szenen auf Samos abgespielt haben. Dort sind mehrere Hundert Flüchtlinge aus dem "bewachten" Camp "ausgebrochen" (bewacht werden sie von genau zwei Polizisten, mehr gibt es nicht). Sie zogen durch die Hauptstadt der Insel und bedrohten Passanten und Sicherheitskräfte mit Messern, forderten ihren Abtransport nach Westeuropa. Vorher hatten sie eine Cateringfirma, die das Camp mit Essen versorgt, mit ihren Sachen wieder weggeschickt mit der Auskunft, den Fraß würde man nicht anrühren.
Da durch die radikalen Sparmaßnahmen auf der Insel quasi keine Polizei mehr existiert, mussten mit einen Kampfhubschrauber Sicherheitspolizisten eingeflogen werden (die kamen dann irgendwann nachts) und dann bekam man die Lage langsam unter Kontrolle.
Heute sind dann ganze 29 von den Randalierern erst nach Lesbos abgeschoben worden, von wo aus sie in die Türkei zurück sollen.
Wir haben hier derzeit Ostertourismus. Sollte sich überhaupt noch jemand auf die schöne Insel Samos getraut haben, dann haben die jetzt was zu erzählen.
Wie wäre es mit freiem Abenteuerurlaub für alle Refugee-Welcome-Anhänger, finanziert aus dem europäischen Strukturhilfefonds? Die Hotels auf den schwer betroffenen Inseln machen mehrheitlich dieses Jahr nämlich nicht mal auf, Buchungen gibt es keine. So wäre dann allen geholfen.
Viele Grüße
Gaby
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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci