Flüchtlingscamps in Idomeni und Piräus: Dreckiges Spiel merkwürdiger "NGO"

Gaby, Donnerstag, 07.04.2016, 07:35 (vor 3598 Tagen)8469 Views

Moin,

die Situation in den "wilden" Flüchtlingscamps in Idomeni und im Hafen von Piräus spitzt sich immer weiter zu. Gestern haben In Piräus einige Flüchtlinge knapp verhindern können, dass ein Vater sein Baby ins Wasser warf - aus Protest, damit endlich die Grenzen geöffnet würden. Weiterhin haben dort viele Flüchtlingsfamilien mittlerweile Zelte genau auf den Flächen aufgeschlagen, auf denen die Autofähren entladen werden. In die Zelte haben sie Kinder gepackt und verbieten ihnen, die Zelte zu verlassen.

Obwohl mittlerweile landesweit so langsam Camps erstellt wurden (wo wenigstens die Basisversorgung mit Lebensmitteln und auch medizinische Hilfe sicher gestellt wird) weigern sich die Flüchtlinge, dorthin um zu ziehen.

Aus beiden Lagern gibt es Berichte, dass merkwürdige "NGO" heftig auf die Flüchtlnge einwirken, die Lager NICHT zu verlassen. Da nur so erreicht werden könnte, dass die Grenzen geöffnet würden (was völliger Quatsch ist). Auch Flugblätter sind aufgetaucht. Etwa wie das hier.

Man fragt, sich, was das soll - und wer dahinter steckt. Mal wieder. Denn so wird es unweigerlich zu einem Clash zwischen Griechen und Flüchtlingen kommen. Erst kürzlich hat der Bauer, auf dessen Feldern die Flüchtlinge in Idomeni campen, begonnen zu pflügen. Auch zwischen den Zelten und so manche von denen sind auch unter die Räder gekommen. Er ist verzweifelt, hat im Fernsehinterview geweint. Wenn er jetzt seine Felder nicht bestellen würde, müsse er und seine Familie dieses Jahr hungern. Das sei doch alles nicht rechtens.

So viel dazu ....

Viele Grüße

Gaby

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci


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