zum Abi
Nicht zu fassen, dass man trotzdem gegenüber heutigen Schulabgängern
beruflich keine Chance hat.WAS wollen die Personalchefs???
Ich denke, sie wissen durchaus, daß ein mittelmäßiger Abiturient meist nicht viel mitbringt. Vielleicht bevorzugen sie ihn weil er jung und anpassungsfähig ist.
Persönlich hatte ich die Erfahrung gemacht, daß erstklassige Realschüler intelektuell weitaus mehr drauf hatten als mittelmäßige Gymnasiasten.
(Meine letzten Beobachtungen sind allerdings schon 10 Jahre her in NRW)
Früher gab es in unserer Region mal eine weiterführende Schule für Realschüler und abgehende Gymnasiasten zur Erlangung eines Fach-Abis, bei der es so aussah, daß jedem Schüler zu Anfang gesagt wurde, es sei üblich, von den 4 Parallelklassen nach einem 1/2 Jahr eine komplette Klassengröße aufzulösen und nach 1 Jahr nochmals die Anzahl Schüler einer kompletten Klasse nachhause zu schicken, sodaß max. 50% der Schüler ihr Fachabi erreichten. (Es waren übrigens auch nicht mehr Klassenräume zur Verfügung)
Diese Schule hatte übrigens ein ausgezeichneten Ruf.
Das Prinzip war so ganz anders, als es die SPD-Grünen-Bildungsminister(innen) in NRW praktizier(t)en
Gruß Dieter