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Moin noch mal,
also, Antonis (der Vater) ist von Haus aus Kellner, immer gewesen (daher kenne ich ihn ja, war bei uns angestellt). Seinen Hausmeister-Job kann er jederzeit verlassen, da findet sich schnell eine Nachfolge und das ist mit den Arbeitgebern auch bereits vorab geklärt. Ich glaube, sinnvoll und allein sinnvoll eingesetzt ist er wirklich in der Gastronomie. Ziel ist schon ein Vollzeitjob, nur wie gesagt, da ist noch die Sprachbarriere. Sprachkurs ist beantragt und den will er auch unbedingt machen (er versteht jetzt schon ein wenig, ist klar, da ihn die Sprache jetzt seit September umgibt). Also erst Sprach-Grundkenntnisse in Deutsch, dann Vollzeitjob (er hat sich bereits umgetan und auch durchaus Angebote bekommen - bei Sprachkenntnissen eben).
Zum Zeitfenster: Langfristig (wenn alles gut geht mit dem Kleinen). Ich würde mal sagen, zwei, eher drei Jahre noch, mindestens. Wenn man nicht sogar dann ganz bleibt. Einen Zwang (bis auf das Heimweh) zurück nach GR zu gehen, gibt es in dem Sinne nicht.
Zu den Unterstützungsaktionen für Aggelos. Das läuft hier bei uns lokal/regional. Wir wohnen ja in einem Vorort von Thessaloniki, man kennt sich. Gerade Antonis, der Vater, ist so ein "Urgewächs" von hier (am Ende ist das hier eben noch eher eine dörfliche Sozialstruktur), dass ihn wirklich jeder kennt. Da machen alle mit: Bars, Cafes, Restaurants, lokale Künstler, Bands ...
Zu Aggelos selbst: Er ist sechs Jahre alt und leidet an einem inoperablen Hirntumor (ein so genanntes Astrozytom an der Pons). Das ist so zusagen der zentrale Kabelstrang im Gehirn, deshalb ist der Tumor (der ca. 3 cm groß ist) auch nicht operabel.
Zu seinem Fortschritt und Zustand hatte ich im Ausgangsposting schon einiges geschrieben, mehr gibt es im Moment eigentlich nicht zu sagen.
Ich danke Dir sehr!
Viele Grüße
Gaby
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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci