Nun wird einiges klarer
Die Frau hat also genug mit dem Kind zu tun, - entweder zuhause oder in der Klinik, - je nachdem, wo sich das Kind gerade befindet.
Der Mann ist dadurch relativ frei in der Zeiteinteilung. Das heißt, wenn man nun z.B. in einem Vorort von Ludwigshafen etwas finden würde, - dann hat man das Problem, mit dem Auto nach HD zu fahren, was für die einfache Wegstrecke rund 25 km und eine halbe Stunde Fahrzeit benötigen würde. Dann wieder wäre es interessanter, auch gleichzeitig einen anderen (längeren) Job für den Mann zu finden. In der Gastronomie durchaus möglich. Im Großraum LU sind meines Wissens 10 - 15 griechische Lokale.
Immer unter der Voraussetzung, dass er sich von dem Job in HD lösen kann.
Was noch offen ist, das ist das Zeitfenster. Ist es so, dass man nicht sagen kann, wie sich das entwickelt, - und das auch mehrere Jahre gehen kann, - oder gibt es - aus irgendeinem Grund - für die Familie einen absoluten Endpunkt, wo sie sagen müssen, - egal, in welcher Situation das Kind sich befindet, - wir müssen zurück nach GR, - auch, wenn der Lebensunterhalt einschl. Wohnung in Deutschland geregelt wäre?
Also, das sind noch die offenen Fragen:
- Eine ungefähre Angabe zur Zeitdauer des Aufenthaltes in Deutschland
- Kann der Mann - sollte links vom Rhein (z.B. LU, SP) was gefunden werden, den Job in HD beenden, um in der Nähe eine andere Arbeit aufzunehmen, evtl. 8 Std. pro Tag, - und wenn es in der Gastronomie ist, auch am Wochenende?
- Wenn eine andere Arbeitsaufnahme in Frage kommt, - wo liegen die Stärken des Mannes, resp. seine Interessen und Fähigkeiten? Z.B. Gastronomie an 1. Stelle (oder auch nicht?), Hausmeister, Gartenarbeit, oder was auch immer. Vielleicht hat er auch einen ganz anderen Beruf, - wo man ihn sinnvoller einsetzen könnte?
Dazu wäre noch etwas Hintergrundwissen nützlich, - Du schreibst von Benefizkonzerten in GR für das Kind und dessen Behandlung. Heißt das, dass dieser Fall in GR zumindest regional bekannt ist und sich da auch eine andere Anzahl von Leuten dafür stark macht? Wenn ja, wer ist das (Privatleute, oder irgendwelche Organisationen mit einem gewissen Namen)?
Auch der Werdegang des Kindes, - zumindest im Groben, woran das Kind leidet, welche Behandlung (o.k.- im Klinikum Mannheim - vermutlich die Kliniken am Neckarufer) und welche Erwartungen resp. Chancen bestehen, und so einiges mehr.
Auf diese Infos warte ich noch, - nicht so sehr aus Neugier, sondern mehr aus taktischen Gründen. Weil - meiner Einschätzung nach - kann man das nicht so erfolgreich übers Net oder per Mail "verkaufen", um zum Ziel zu kommen. Da muss man persönlich mit den in Frage kommenden Leuten sprechen. Das wiederum bedingt, dass man doch einiges mehr an Infos über die näheren Umstände braucht, um auf Fragen gleich Antworten geben zu können.
Also, - schreib mir noch was zu meinen Fragen, und dann werde ich mich übers Wochenende ans Telefon setzen. Klar kann ich nicht garantieren, dass da was dabei herauskommt, - aber ich kann garantieren, dass ich eine ganze Reihe von Leuten anrufen und mein Bestes versuchen werde.