der Maßstab der Beurteilung

Dieter, Montag, 15.02.2016, 18:05 (vor 3651 Tagen) @ Bernadette_Lauert3371 Views
bearbeitet von Dieter, Montag, 15.02.2016, 18:13

Hallo Bernadette,

ich weiß ja, daß meine Apell an Abgeordnete realitätsfern ist. Ich erwarte von denen aber nichts anderes als ich von mir in gleicher Situation auch erwarten würde.
Mir ist auch bewußt, daß frei denkende und handelnde Abgeordneten-Anwärter vermutlich erst gar keinen aussichtsreichen Listenplatz bekommen.

Unsere Parteienoligarchie ist auf jeden Fall mehr als nur renovierungsbedürftig. Unserer Demokratie fehlt ganz schlicht ein tragendes Fundament. Und ohne diesem wackelt der gesamte Bau.

Ansonsten ist die Entwicklung derzeit doch auch nur eine Beschleunigung eines Vorgangs, der schon etliche Jahrzehnte andauert.

Es wurde bislang nicht einmal geschafft, die relativ geringen Migranten früherer Jahrzehnte zu integrieren. Hätten wir sonst Parallelgesellschaften? Aber nicht nur das, hier in meiner Nähe gibt es z.B. Italiener, die seit 30 Jahren hier sind und noch kein Wort deutsch sprechen.

Fehler der Vergangenheit. Abgeordnete und Regierungen von grün-rot-schwarz-gelb hatten jahrzehntelang die Möglichkeit, die richtigen Weichen zu stellen. Sie wollten es nicht.

Exakt deshalb hatte ich vor Monaten schon formuliert, daß z.Zt. viel zu wenige Migranten das Land überfluten.
Denn ohne Not bewegt sich gar nichts. Die Chancen auf Veränderung steigen mit der Höhe des Schmerzes, wie immer im Leben. Es muß in allen Schichten der Bürger der BRD weh tun, sonst bleibt alles beim alten.
Was ist denn damit gewonnen, wenn statt 1 Mill 100.000 musl. Migranten jährlich kommen. Das sind in 10 Jahren mit Familiennachzug auch 4-5 Mill., dann aber ohne gesetzl. Veränderung, weil die Probleme ja angeblich gelöst wurden.
Also, wenn es nach mir geht, dann hat Stoiber noch keinen Erfolg, die Regierung findet noch keine Lösung zur Zeit und die Lage verschlimmert sich nochmals.
Erst dann wird man vermutlich Lösungen in den Parlamenten finden, die dem Volk wirklich dienen. Und wenn nicht, kommt Gewalt, und zwar deutlich mehr als wir derzeit in den Anfängen erleben. Das ist halt so, wenn keine einschneidenden Entscheidungen zur Problembeseitigung getroffen werden.

Merkel muß weg ist da leider keine Kehrtwende, sondern nur eine leichte Korrektur. Damit ist keines der Probleme aus der Welt.

Gruß Dieter


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