Leitkultur
Hallo,
ich habe nach einem Aufhänger gesucht um diese Thema ins Gespräch zu bringen. Einen neuen thread war mir die Vermutung nicht wert.
Genau aufgrund einer Iranreise sind mir diese Überlegungen gekommen - und natürlich weil der gemeine Deutsche (wie ich) lange Zeit die "Weisen aus dem Morgenland" (heilige drei Könige) für Muslime hielt (600 Jahre vor Mohammed).
Und dieser Iraner, und andere, die ich getroffen habe, waren stolz darauf,
dass sie "davor" schon gebildete Zoroastrier waren und nicht ein
heidnisches Nomadenvolk, wie die arabischen Sunniten.
Die Sunniten wiederum bemuehen die Kreuzzuege als Erklaerung fuer alles
und jedes, so, wie (kommunistische) Kubaner die US-Sanktionen als die
Ursache der wirtschaftlichen Probleme darstellen, und nicht etwa die
Planwirtschaft.
Genau das beobachte ich auch. Wir Deutschen haben wieder einen Grund uns schuldig zu fühlen, obwohl es sich bei den Kreuzzügen "auch" um Rettungsaktionen gehandelt haben kann. Es versteht sich, dass Rom ein Unterdrücker war, aber es ist müßig nach der ersten Untat zu forschen wenn es sich um Politik handelt.
Besonders interessiert mich dieses Thema im Zusammenhang mit dem Thema Leitkultur der nächsten mutigen Gespräche in Ingolstadt.
Ich finde, dass es Zeit wird unverkrampft Leistungen zu nennen - ohne Schuldgefühle. Man muss die Meinungsführerschaft der gesellschaftszerstörenden Gesinnungsterroristen brechen...m.E.n..
Grüße
Fidel