Querverbindung zum Islam?

Fidel, Donnerstag, 14.01.2016, 08:44 (vor 3676 Tagen) @ CrisisMaven4097 Views

Hallo CrisisMaven,

... der Ausgewanderten. So, wie bei Jakob und Esau, moechten die
Europaer-staemmigen in USA die hinterlassenen erstgeborenen Brueder, die
den Hof geerbt haben, um ihr Erbe betruegen.

Nutzt der Islam diese menschliche Schwäche, die Benachteiligung eines Sohnes aus? Ismael ist zwar erstgeboren, aber unehelich und damit nicht erbberechtigt. Er wird verstoßen und lebt in der Wüste - als Stammvater der Araber. Isaac der eheliche Zweitgeborene erbt und wird Stammvater der Israeliten...

Dieses benachteiligt sein ist den Muslimen in die Wiege gelegt worden. Ist dieses Gefühl der Grund für die kriegerische Ausrichtung? Wollte man das, um sich gegen das römische Imperium ab zu grenzen? Nach dem Zerfall Roms, konnten die Ismaeliten das Machtvakuum aufüllen und Ostrom sah sich genötigt um Hilfe zu bitten. Hilfe, die in Form von Kreuzzügen erfolgte?

Sowenig wie die Kultur, die die Kreuzfahrer in Jerusalem vorfanden, vom Islam entwickelt wurde - so wenig sind kreuzfahrende Europäer "nur" dumm aggressiv losgezogen.

Was der Islam aus seinem kulturellen Erbe (z.B. Zoroastrier) gemacht hat, kann man mit der Entwicklung des Christentums seit Gründung des Islam durch Mohamed (7 Jhd.n.Chr) vergleichen.

Was seit Gründung nicht zusammen gehört, wird durch einseitig verordnete Integration nicht zusammen wachsen. Ich fürchte, dass Muslime in der Frage mehr Geschichtsbewußtsein pflegen als regierende Demokraten.

Was hältst Du von dem Gedankengang?

Grüße
Fidel


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