Thermische Effekte beim Zigarre-Rauchen ...

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Montag, 28.12.2015, 02:41 (vor 3693 Tagen) @ Loki4704 Views

... sind da ja auch nicht das Wesentliche, beim Aspekt Gesundheitsgefahren des Rauchens.

Jahrzehntelang rauchte Freud ungefähr 20 Zigarren pro Tag.[24] 1922 erkrankte Freud an Gaumenkrebs. 1923 wurden deshalb der rechte Oberkiefer und Gaumen operativ entfernt, und es musste eine Prothese eingesetzt werden. Im Laufe der folgenden fünfzehn Jahre wurden dreiunddreißig weitere, unterschiedlich schwere Operationen durchgeführt.

Starb S. Freud an den Folgen der Mund-Überhitzung? Oder eher der dauernden (Über-)Reizung durch Teer, Nikotin usw? Welche Rolle spielten die Gene der Familie Freud? ...?

Nun, als Raucher kann man das Risiko ignorieren. Als junger Mensch war mir das Risiko auch lange "Wurscht". Kann man machen ...

Bei getakter Hochfrequenz scheint mir das analog genau so zu sein, mit der Unterschätzung der wirklichen Risiken.

Der Wärmeeintrag ist im Alltag sehr gering, aber beim Arzt/Physiotherapie heilsam gewollt groß (Hochfrequenzbestrahlung).

Dennoch hebt der Gesetzgeber mit dem SAR-Wert leider nur auf die messbare Wärmeentwicklung im Menschen ab, um die Schädlichkeit der "Funkbestrahlung" zu beurteilen. Das halte ich für ähnlichen Hokuspokus wie die derzeitige Politik bei der "Flüchtlingskrise": So fühlt man Absicht und man ist verstimmt. [Quelle: Goethe, Torquato Tasso II.1] [[zwinker]]

ich diskutierte hier schon über die quasi induktive Einkoppelung mit ähnlich den Hirnfrequenzen getakteten Hochfrequenzfeldern in die Nervenbahnen, als oller Elektriker kommt mir das komisch vor, das nicht zu vermuten. Und dann, wenn die induzierten Spannungen den Takt der Alpha(usw)-Wellen überlagern, hätte das zwangsläufig Auswirkungen zumindest auf die Schlafqualität. Aber es gibt dazu Studien und auch im Gelben verschiedene Meinungen (Kann denn diese Gigahertz-Zeug überhaupt bis zu den Nerven vordringen? Haben wir nicht schon hundert jahre Funk und leben fast alle noch [[zwinker]] )

Ich schrieb hier schon im Detail, dass ich zwar wenig weiß, jedoch fest davon überzeugt bin, dass die "allgemein anerkannten zulässigen Bestrahlungsgrenzen" viel zu hoch gewählt sind (siehe schon Goethes Vermutung oben [[zwinker]] - wer hat ein Motiv?).

Es kommt m. E. auch sehr darauf an, ob der Mensch sich erholen kann, wenigstens einmal am Tag (schlafen!), wie sein "Nervenkostüm" beschaffen ist (nervöses Kind, hysterische Frau, alles klar?) - Deswegen habe ich für mich den Begriff "Funkallergie" sozusagen erfunden. "Elektrosmog" trifft es aber auch.

Ich persönlich habe überhaupt noch keine Allergie, aber nach einem Umzug in eine Wohnung mit extrem hohen Werten (Innenstadt, dutzende Antennen zzgl. Richtfunk und neuerdings TETRA in Sichtweite) sofort frappierende Erfahrungen gemacht und daraufhin erst einmal gemessen und dann Abschirmmaßnahmen getroffen. Es hat - glaube ich - geholfen. Ich war ein Ungläubiger bis da hin.

Ich habe über technische Maßnahmen der Abhilfe hier schon viel geschrieben. Und dass ich weitgehend das Handy verweigere, ja, auch noch ein Schnurtelefon mit Automtiktrommel (Einbau im Eigenbau-Telefonschrank mit diversen leuchtschaltern für TV, Router, Beamer etc) im Wohnzimmer habe. Auch im Schlafzimmer kommt mir so etwas wie Funk nicht 'rein, gerade dort nicht! Ich schrieb schon, dass ich einen sehr wirksamen Abschirmbaldachin habe, dort.

Die Niederspannungs-Verkabelung (230 V ~) scheint mir auch nicht das Problem zu sein, was aber Viele zu glauben scheinen, eher die darüber übertragene Hochfrequenz. Man kann darüber viel im Netz lesen (Netzrückwirkungen, Modems usw). Deswegen habe ich simpel einen Batterieradiowecker am bett, kein Kabel führt unter den Baldachin.

Was ist, kann man nicht beseitigen, nicht restlos. Die Nachbarn rundum mit ihren WLANs ballern durch die Wände zu mir, da kann man auch nix machen. Abschirmen, aber das ist immer nur Dämpfung, nie Vernichtung.

Es ist wie mit dem Airbag im Auto, es ist eine Glaubensfrage. Vergleiche hinken, z. B. hier: Ich muss nicht Auto fahren, Wohnen muss ich.

...
Und ich persönlich telefoniere seit Jahren nur noch auf "Lautsprecher",
halte also
kein Telefon mehr an mein Ohr, weil mir selbiges sonst warm wird.

Der Mensch hält sehr viel aus. Aber er kann (muss) sich regenenerieren (Schlaf, Urlaub, Feierabend, Tanzen gehen, guten Sex ...).

Daraus erkennt man, dass das Problem komplex ist.

Wenn Interesse bestünde, schriebe ich mehr dazu: Es gibt eine Menge Studien, ich habe kürzlich einige neue gelesen. Zwar merkt man, dass die (siehe SAR-Werte!) Versuchsbestrahlung der Ratten bei den Tests bewusst stark gewählt wurde, um Effekte zu provozieren (Wer hat die Studien mit welchem Zweck beauftragt? Unklar), aber die Effekte auf Nerven, Blut, Immunsystem usw. sind eindeutig nachweisbar, also grds. vorhanden, keine "Einbildung".

Es ist wie mit Asbest und Holzschutzmittel, der Mensch braucht den Fortschritt leider unbedingt und dem darf man sich nicht widersetzen.

[[ironie]]

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.


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