Diese Aufforderung gebe ich zurück...
Hallo Romeo,
schauen wir doch mal:
Was Matthias darin an Antworten gibt, stimmt soweit, ich habe es kurz
überprüft, bei Wiki:
und da steht:
"Die weit verbreitete Annahme, dass die Frequenz des Mikrowellenherds
einer besonderen Resonanzfrequenz des Wassers entspricht, ist
falsch.[6] Die niedrigste Resonanzfrequenz des freien Wassermoleküls
liegt bei 22,23508 GHz."
Matthias sprach aber nicht von einer einzigen/besonderen Frequenz, Zitat:
Antwort: 2450 MHz ist die Resonanzfrequenz von Wasser.
Diese Frequenz bringt die Wassermoleküle zum Schwingen und durch die
Reibung der Moleküle wird das "bearbeitete" Produkt warm/heiß...
(siehe Anmerkung 1)
deswegen habe ich folgende Anmerkung wieder aus meinem Beitrag herausgekürzt, weil ich nicht zu viel dazutexten wollte:
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Nachwort Loki:
Anmerkung 1 zur „Wassererregungsfrequenz“, aus Wiki: Mikrowellenherd:
Die weit verbreitete Annahme, dass die Frequenz des Mikrowellenherds einer besonderen
Resonanzfrequenz des Wassers entspricht, ist falsch. Die niedrigste Resonanzfrequenz
des freien Wassermoleküls liegt bei 22,23508 Ghz....
In der Praxis hat sich weitgehend die Frequenz von 2,455 GHz durchgesetzt,
entsprechend einer Wellenlänge von 12 cm.
Wassermoleküle sind also nicht nur bei 2,455 Ghz erregbar,
sondern scheinbar auch bei anderen Frequenzen.
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Aber was wolltest Du mit Deinem Einwand eigentlich betonen?
...dass Strahlen "sicher" sind, oder dass meine "Überprüfung" nicht korrekt ist?
und da steht:
"Die Erwärmung von Wasser beruht nicht auf der Absorption bei
einer bestimmten Resonanzfrequenz, sondern die Wassermoleküle als Dipole
versuchen sich laufend nach dem elektromagnetischen Wechselfeld
auszurichten, wobei als dielektrischer Verlust Wärme entsteht. Die in
Mikrowellenherden verwendete Frequenz liegt bei 2,45 GHz. Damit erzielt man
einen guten Kompromiss zwischen Absorption und Eindringtiefe in das Gargut.
Zum Vergleich: Die niedrigste Resonanzfrequenz des freien Wassermoleküls
liegt bei 22,23508 GHz."
Frage:Warum 2450 MHz?
Antwort: 2450 MHz ist die Resonanzfrequenz von Wasser.
Diese Frequenz bringt die Wassermoleküle zum Schwingen und durch die
Reibung der Moleküle wird das "bearbeitete" Produkt warm/heiß. So
funktioniert ein Mikrowellenherd.
Das ist also mehrfach falsch.
Bitte präzisiere, was da genau falsch sein sollte, denn wie ich durch Fettdruck hervorgehoben habe, stimmen die Aussagen durchaus, aber diese Aussagen betreffen halt nicht nur eine bestimmte Frequenz (2,455 GHz), sondern mehrere/viele Frequenzen.
Und so ist dieser Frequenzbereich (2450 +/- 50 MHz) vor längerer Zeit
für industrielle, wissenschaftliche und medizinische
Mikrowellen-Anwendungen (ISM) definiert worden, lange bevor es überhaupt
Mikrowellenherde gegeben hat.
Danke für diesen Auszug, denn so eine Angabe habe ich gesucht...
2,4 GHz ist die momentan populärste Funktechnik für ferngelenkte "radio-controlled"-Modelle, FPV-Ausstattungen usw.
2450 MHz - 50 MHz sind genau diese 2,4 GHz und das ist schon seltsam...
Wie Du selber weiter unten in Deinem Beitrag auch schreibst:
Die thermischen Effekte auf Wassser wären bei 2300 oder 2700 MHz kaum anders.
Warum nimmt man dann genau diese 2,4 GHz für Fernbedienungen und FPV-Systeme?
Erregen 2,4 GHz die Wassermoleküle etwa nicht, aber 2,455 GHz und 2,3 GHz und 2,7 GHz schon?
Das hat nicht zwingend was mit "Lizenzgebühren" zu tun.
Lizenzfrei wäre der passendere Ausdruck,
?? Lizenzfreiheit hat also nichts mit Lizenzgebühren zu tun??
Grüße,
Loki