Unter- und Gegenüberstellungen
Hallo Zara,
Du schreibst:
Das müsste ich eher Dich fragen, wie Du dazu kommst, meine Aussagen
derart umzuwerten und mit absurden Unterstellungen abzuwerten.
Ich werde Deine Aussagen gleich zitieren, dann können wir ja mal schauen,
wo die Abwertungen enthalten sind.
Und "ich komme dazu", Dich nun so persönlich und konkret zu fragen,
warum Du Dich so abwertend äusserst, weil ich hier schon lange mitlese und mich der gedankenlose und oft kaltschnäuzige Umgang mit Worten und Begrifflichkeiten - nicht nur von Deiner Seite - manchmal ziemlich geärgert hat.
Es war dies auch einer der Hauptgründe, warum ich @Chef schließlich gebeten habe, meine Sperre wieder aufzuheben (An dieser Stelle etwas verspätet !Vielen Herzlichen Dank! an die Forenleitung und wenn hier die Fronten klarer sind, werde ich auch wieder kürzer treten. Momentan bitte ich noch, die relativ häufigen Beiträge zu Nicht-Börsen-Themen zu entschuldigen...)
Zurück zu Dir, Zara:
Weil ich sowieso vorhatte, mich mit Dir früher oder später über "Meinungsfreiheit" und meine Ansichten zu "respektvollem Umgang" auszutauschen, habe ich Dich zu diesem Beitrag gefragt, warum Du Menschen, die Du nicht kennen kannst, allein aufgrund ihres Wahlverhalten´s abwertest.
Einem Dummen würde ich es komplett auseinanderklabüstern, ungefähr so:
Zara´s Betreff:
Viele hier wählen lieber AfD statt "Die Partei"
Der komplette Beitragstext:
[Die Partei] Sehe ich auch als einzig wählbare Partei.
Aber viele hier wählen lieber irgendwelche Unterirdischen und Ewiggestrigen.
Schlussfolgerung:
Zara bezeichnet Frauke Petry u.a. Politiker,
- die augenscheinlich einen Anteil des Volkes repräsentieren würden -
als "Unterirdische" und ganz klar impliziert ist dabei, dass die Wähler wohl genauso unterirdisch sind, aber da steckt eben noch viel mehr drin, denn weitere Implikationen sind:
- Du weisst Bescheid.
- Das Thema an sich ist absolut indiskutabel, weil mit den Gedanken von so unterirdischen Menschen braucht sich ein freies und intellektuelles Individuum, wie Du es bist, ja nicht auseinanderzusetzen und überhaupt:
- Solche "Ewiggestrigen" gehören in den Zoo!
usw.
Aber Du bist ja kein Dummer nicht, oder, Zara?, deswegen brauche ich hoffentlich nicht noch genauer ausführen, was ich an deinem aktuellen Beitrag abwertend fand.
Und auf meine Frage, warum du dich so abwertend äusserst, antwortest du dann:
Geschmackssache. Eininge finden es nachweislich sogar gut.
Wieder andere sogar überirdisch gut.>
Das war meine Frage: Wie kommst Du dazu, die Meinungsfreiheit derart
kaltschnäuzig zu beschneiden
Was?? Wie kommst Du dazu, so etwas zu behaupten?
Ui, "Was" gleich mit zwei Fragezeichen?
D.h. du verstehst überhaupt rein gar nicht, wie man auf so etwas nur kommen könnte?
Ich sag´s nur ungern, Zara, aber wenn das so ist,
müssen wir nur wegen dir bald Erklärungen für die ganz Dummen ins didaktische Programm aufnehmen...
wie soll.. Konsens möglich sein,
wenn du deine Mitmenschen und deren Meinungen nicht respektierst?
Konsens gibt es bekanntlich nur in Gemeinschaften.
Gesellschaften basieren nicht auf Konsens.
Das ist Quatsch, denn wenn du nur ein wenig mitdenken würdest,
wüsstest du, dass mit dem Konsens, den ich meine, die Basis/das Fundament gemeint ist.
Und eine Basis braucht jede Familie, jede Gemeinschaften und jede Gesellschaft und
hier ist auch der eigentliche Knackpunkt:
Wenn man als bewusst sein wollender Mensch zu der Ansicht kommt,
dass ein irgendwie geartetes Mitbestimmungsrecht des Volkes an den Regierungsgeschäften
eine gute Sache sei, dann muss man doch einen Schritt weiter denken und erkennen,
dass unbedingte Meinungsfreiheit ein Grundpfeiler dieser Gesellschaft sein muss.
Man braucht beim Meinungsaustausch dann nicht mehr unbedingt auf einen Nenner kommen, aber es müssen alle Parteien zumindest mal in Ruhe angehört werden.
Und da bin ich dann wieder beim Volk und bei der Verantwortung des Einzelnen,
denn die Verantwortung des Einzelnen bestünde u.a. darin, dafür zu sorgen, dass dieser Grundpfeiler "Meinungsfreiheit" nicht abgerissen wird. Und wenn ich schon nichts gegen Medien- und Internetzensur machen kann, dann frage ich wenigstens dich persönlich, warum du durch das Abwerten von Parteien und damit auch deren Wähler dazu beiträgst,
diese Unkultur des intellektuellen Niederbrüllen´s in leisen Tönen gesellschaftsfähig zu machen.
Die Gefahr liegt nicht in der AfD. Die Gefahr für die Menschheit besteht
darin, was die Leute wählen: Gesellschaft (Kollektivismus) statt
Gemeinschaft im Allgemeinen und Parteiendemokratie statt direkte Demokratie
im Besonderen.
Sic tacuisses... Dampfplauderei ist das, wenn ich als Bürger sowieso keinerlei Wahlmöglichkeit darüber habe, wie ich regiert werde.
Mit mir brauchst du ausserdem mit diesem Staaten- und Parteienmist nicht anfangen,
denn für mich gibt es nur zwei sinnvolle Gemeinschaftsformen:
- Das gleichberechtigte Zusammenleben ohne Standesunterschiede und Führer, wenn die Zeit reif dafür ist, oder
- Die Monarchie.
Ein gscheiter König - meinetwegen gewählt nach Eignung - wär immer noch besser als diese ganzen Pseudo-Demokratien, Republiken und Machtmenschen-Diktaturen.
Oder ein ordentlicher Diktator, der sein Volk mehr liebt als Macht? Von mir aus her damit!
Wie schreibst du weiter:
Das versteht sich doch wohl schon seit der Aufklärung von selbst,
dass man für Meinungsfreiheit einsteht.
Und wie sieht dein "Einstehen für Meinungsfreiheit" aus?
So etwa: "viele hier wählen lieber irgendwelche Unterirdischen und Ewiggestrigen."
Du hast da offensichtlich etwas nicht kapiert.
Und was dann von dir kommt:
Irgendwann wäre dann halt einmal der nächste Schritt fällig.
Na ja, vielleicht schafft es neben der Schweiz irgendwann mal noch ein nächstes Territorium.
Hört sich für mich wie abgehobener Grössenwahn an.
Grüsse,
Loki