2013 und 2015

stocksorcerer, Dienstag, 15.12.2015, 15:34 (vor 3704 Tagen) @ nereus2556 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 15.12.2015, 15:42

Dazu kommt, dass 2013 Teile Europas noch abwartend in den Startlöchern saßen, wogegen heute, 2015, sogar bereits 1200 Bundeswehrsoldaten ohne Einladung und ohne UN-Mandat und gegen die eigene Verfassung in den Konflikt eingegriffen haben.

Wenn ich als Staatsmann das Gefühl habe, dass ich verarscht werde und dass es gewissen Kommissionen möglicherweise um ganz andere Dinge geht, als darum, ein Verbrechen aufzuklären, dann würde ich mir das mit der Einladung sehr gut überlegen und dann auch eher eine Einzelperson einladen, der ich vielleicht halbwegs über den Weg traue. Und heute würde ich kaltlächelnd jede Anfrage des verlogenen Westens in den Papierkorb werfen und Putin ermitteln lassen.

Dass die Kommission (2013) sich dann dagegen entschieden hat, dass einer aus ihrer Mitte sich das "schon mal" anguckt, spricht für mich Bände.

Apropos: «Nach internationalem Recht existiert eine «persönliche» Einladung gar nicht», fügte der Brasilianer <Pinheiro> hinzu.

Witzig, oder? Auf einmal juckt irgendwen im Westen so etwas wie "internationales Recht"?


Gruß
stocksorcerer

P.S.: Ist doch wahr. Im Westen fragt kein Schwein die UNO, ob man etwas tun darf. Da fragt man höchstens die NATO oder Washington befiehlt und keiner sträubt sich. Aber im umgekehrten Fall ist die UNO wieder Maßstab? Dieser komplett entmachtete und ohnmächtige Müllhaufen in Sachen Völkerrecht kann meines Erachtens direkt aufgelöst werden, damit er nicht mehr einseitig instrumentalisiert werden kann.


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