Und wieder: zu kurz gedacht...

Suchtberater, Sonntag, 13.12.2015, 09:07 (vor 3708 Tagen) @ Kaladhor3859 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 20.12.2015, 19:27

Es bestand für die überwältigende Mehrheit (um nicht zu sagen alle)
keinerlei Gefahr an Leib und Leben, da sich die überwältigende Mehrheit
aus Notunterkünften in der Türkei auf den Weg gemacht haben ins "gelobte
Land". Diese Menschen haben den Status "Kriegsflüchtling" mit dem
Grenzübertritt zur Türkei abgelegt (sofern sie denn aus Syrien stammten!)
und sie sind auch unterwegs durch keine Kriegsgebiete gekommen. Wo sind das
also noch Flüchtlinge?

Ich vermute, du anerkennst wenigstens, dass die Flucht aus Syrien legitim ist? Wenn nicht: dort herrscht Krieg, die werden gebombt und gemeuchelt, von x-Parteien, u.a. auch von IS, Russen, Amis, Briten, Franzosen... also diese Fluchtgründe wirst du auch anerkennen, oder?
Okay, dann sind mal alle in der Türkei. Und wie bitte, sollen sie dort leben und überleben? Wenn Dein Haus brennt, wirst Du auch nicht nur wenige Meter weiterhuschen, bis dir die Flammen nichts mehr anhaben können. Du wirst schauen, wo du die Nacht verbringen kannst. Jetzt ist da ein Feld, eine Scheune oder ein Hotel. Was wählst du? Sag jetzt nicht, das Feld würde denen doch genügen. Doch, du kannst das sagen, aber dann bist du unmenschlich. Da sind Greise darunter, da sind Kinder, da sind Schwangere, Verletzte... jetzt kommt MENSCHLICHKEIT und BRÜDERLICHKEIT ins Spiel. Und ja, wenn die Flüchtlinge, schon bevor sie Deutschland erreichen, eine angemessene Bleibe finden, dann können sie dort bleiben. Deshalb ist die Verteilung nun ein wichtiges Ziel. Aber nur nen Stacheldraht um eine Wiese zu ziehen genügt nicht....


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