Ergänzung zur Berechnung
Hallo McShorty,
die Bautätigkeit mit seinen Umsätzen zählt zufällig zu den Umsätzen, die dem Staatssäckel auch extrem hohe Einnahmen verschaffen.
Wenn also die Bauten 100 Mrd. kosten würden, dann fließen direkt an darin enthaltenen Steuern und Sozialabgaben mind. 50 Mrd. wieder zurück.
zusätzlich:
Da beim Bau mit ca. 50% Lohnkostenanteil gerechnet werden muß hätten wir demnach noch als kurzfr. Effekt, also für ein paar Jährchen, zusätzliche Lohnausgaben in Deutschland von schätzungsweise 40 Mrd. netto, was in etwa 1Mrd. Arbeitsstunden entspräche.
Geht man davon aus, daß im Mittel effektiv 1.500 Std./Jahr gearbeitet werden, hieße das, daß es ca. 750.000 zusätzliche Arbeitsstellen bringt, die, sofern sie aus den aktuellen oder zukünftigen Arbeitslosen rekrutiert werden, die Sozialkassen noch einmal zusätzlich entlasten.
Insofern sehe ich für die nächsten Jahre zumindest keine extremen finanziellen Belastungen aufs Ganze zukommen (was partielle Probleme nicht ausschließt aufgrund von Verteilungs-Gerechtigkeiten zw. Gemeinden, Ländern, Bund), zumindest nicht aufgrund der Bautätigkeit, vor allem, da ja noch erheblicher Verschuldungs-Spielraum für die BRD besteht - und vermutlich wird der auch genutzt - als Sondermaßnahme für die besondere Herausforderung "Wir schaffen das".
Gruß Dieter