Seele verkauft
Hallo!
Im Pakt der Deutschen mit Adenauer und dem Amerikanismus kommt meiner
Meinung nach das Faustische des Deutschen zum Ausdruck, aber ganz anders
als das von BBouvier und Taurec gesehen wird, die ich für meine völlig
anders gelagerte Interpretation um Verständnis bitte.
Du meinst: den Pakt mit dem Teufel. Zustimmung. Das trifft auf die Deutsche zu wie für jedes andere abendländische Volk. Unsere ganze Zivilisation ist ein Pakt mit dem Teufel, den wir geschlossen haben, daß er uns die Kräfte der Natur aufschlösse. Wir wollten sie uns Untertan machen, haben uns jedoch selbst der Materie unterworfen: Wissenschaft, Technik, Geld, Wohlstand, Konsum und alle Dekadenzerscheinungen, die dem Verkauf unserer Seele wegen dieser Götzen entspringen.
Die USA und die mit ihnen verbundenen Mächte, die sie mehr oder minder sichtbar beherrschen, sind das Zentrum des Mahlstroms, Kristallisations- und Austrittspunkt der zerstörerischen Kräfte, die uns zugrunderichten. Sie sind die Pest der Welt. In den Weltkriegen standen wir noch gegen diese Kräfte. Durch deren Verlust wurden wir gebrochen. Nach uns nahm in zunehmendem Maße Rußland die Rolle des antiangloamerikansichen/antiwestlichen Pols ein, der wir einst waren. Ob sie unser Schicksal teilen werden, wird sich zeigen. Ich vermute, nicht. Rußland könnte der Hebel für unsere Befreiung sein.
Was Spengler insbesondere mit faustisch meinte, war der Drang zu wissen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Die Korrumpierung auf dem Höhepunkt des Zyklus, an dem man der luziferischen Versuchung erliegt und sich als Mensch selbst in einer Auflehnung gegen die Natur an die Stelle Gottes setzen will, ist in diesem Bilde inbegriffen.
wie sich die Deutschen mit hündischster Unterwürfigkeit an den abartigsten Sch...dreck der Welt verkauft haben, die USA und deren Quislinge
Das entspricht tatsächlich dem Wesen unseres Volkes, dessen tiefstes Bedürfnis es ist zu dienen und zwar als pauschaler Grundzug, ohne daß dadurch etwas über den Herrn ausgesagt wäre.
"Und dann das Entscheidende: unser unbegrenztes Bedürfnis, zu dienen, zu folgen, irgend jemand oder irgend etwas zu verehren, treu wie ein Hund, blind daran zu glauben, allen Einwänden zum Trotz. Auch das ist ein aufgesparter Zug von Urzeiten her, der heutigen Dingen gegenüber groß oder zum Verzweifeln komisch sein kann, aber er beherrscht die Geschichte unserer Fürsten, Kirchen und Parteien. Keine »Sache«, kein Führer, auch nicht die Karikatur davon, ist in einem anderen Lande der unbedingten Gefolgschaft so sicher: ein geheimer Schatz von ungeheurer Macht für den, der ihn zu benützen weiß. Wir haben geschichtlich zu wenig erlebt, um hier Skeptiker zu sein. Jeder Bauer vom Balkan, jeder Träger in einem amerikanischen Hafen kommt schneller hinter die Geheimnisse der Politik. Kinder, mag sein. Von großen Kindern dieses Schlages ist mehr als einmal die Geschichte aus ihrer Bahn gebracht worden."
Man kann einem Volk sein Wesen nicht anlasten. Es ist seiner selbst nicht bewußt, es ist zu einem eigenen Entschluß ebenso unfähig, wie eine Pflanze keinen eigenen Willen hat. Der Grundirrtum aller Demokratiegläubigen ist, daß das Volk einen eigenen Willen hätte und der Souverän wäre. Im Grunde sind diese selbst primitive Massenmenschen, die von Führung keine Ahnung haben und den Geführten, das Bewegte, das Objekt mit dem Beweger, dem Subjekt verwechseln. So kann man sich als Schaf selbst überhöhen.
Die Wesensart der Deutschen, insbesondere die Fähigkeit, in Unterordnung als Teil eines Ganzen zu funktionieren, ist eine mächtige Eigenschaft, die uns anderen Völkern überlegen macht. Einmal auf ein Gleis gestellt fahren die Deutschen in diese Richtung, koste es, was es wolle, bis sie von jemandem auf ein anderes Gleis gestellt werden. Wem die Deutschen folgen, derjenige hält den Schlüssel zur Herrschaft in Europa, wenn nicht der ganzen Welt, in Händen.
In unserer Mittellage im Zentrum Europas, bzw. zwischen Atlantikmächten und Asien gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder wir beherrschen uns selbst und behaupten uns gegen alle Umliegenden (bzw. spielen sie durch Bündnisse so gegeneinander aus, daß ein Krieg unmöglich wird) oder wir sind Objekt fremder Mächte, die uns gegen ihre jeweiligen Gegner ins Feld führen (auch gegen uns selbst).
Seit 1945 sind wir ohne eigene Regierung. Das war das europäische Kriegsziel unserer Feinde, die uns nach unserer Niederlage auf ihr Gleis gestellt haben. Das aus eigener Kraft zu ändern, sind wir zu schwach. Eine Änderung ist erst möglich, wenn die amerikanische Politik- und Kulturhegemonie als Folge deren eigenen Niederganges zugrundegeht, was mit einem beträchtlichen Zivilisations- und Wohlstandsverlust verbunden sein wird und damit der Aussicht für Deutschland, die Dekadenz zu überwinden und die verkaufte Seele wiederzuerlangen. Maßgeblich hierfür sind die Teile unseres Volkes, die sich nicht haben korrumpieren lassen und stark geblieben sind. Diese gibt es mit Sicherheit (mögen sie auch wenige sein) und von ihnen muß zur rechten Zeit der Ansatz kommen, die Deutschen wieder auf das deutsche Gleis zu stellen. Dazu kann jeder bei sich selbst durch Selbsterziehung, Selbstinformbringen und Zurückdrängen der Dekadenz fördernden Einflüsse in der eigenen Lebensführung einen Beitrag leisten.
Abschreiben würde ich die Deutschen aber noch nicht und ihnen auch nicht die Schuld (ein politisch völlig untaugliches, gar kontraproduktives Konzept) an einer Niederlage in einem gegen eine Übermacht bis zur völligen Erschöpfung geführten Kriege geben.
Gruß
Taurec
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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“
Weltenwende